Weihnachtsstern: Jupiter und Saturn erstmals so nah wie seit fast 400 Jahren nicht

Am 21. Dezember ist es zu einer sehr seltenen astronomischen Erscheinung gekommen, die als Große Konjunktion bezeichnet wird: Die zwei größten Planeten des Sonnensystems, Jupiter und Saturn, kamen sich von der Erde aus gesehen so nahe, dass sie dem bloßen Auge nahezu wie verschmolzen erschienen.
Eine Annäherung am Sternenhimmel, oder Konjunktion, zwischen Jupiter und Saturn findet ungefähr alle 20 Jahre statt. In diesem Jahr handelt es sich aber laut der US-Raumfahrtbehörde um etwas Besonderes: Erstmals seit fast 400 Jahren waren die Planeten so eng zueinander und zum ersten Mal seit rund 800 Jahren war das Rendezvous von der Erde aus sichtbar.
Die einzigartige Erscheinung – in der Fotostrecke von SNA.
© AP Photo / Charlie Riedel

Astrofotografen und Amateurastronomen veröffentlichen in sozialen Netzwerken Bilder der einzigartigen Erscheinung – der Annäherung von Jupiter und Saturn am Himmel. Foto: So sah die Große Konjunktion von Jupiter und Saturn am Himmel über dem US-Bundesstaat Kansas aus.

Astrofotografen und Amateurastronomen veröffentlichen in sozialen Netzwerken Bilder der einzigartigen Erscheinung – der Annäherung von Jupiter und Saturn am Himmel. Foto: So sah die Große Konjunktion von Jupiter und Saturn am Himmel über dem US-Bundesstaat Kansas aus. - SNA
1/8

Astrofotografen und Amateurastronomen veröffentlichen in sozialen Netzwerken Bilder der einzigartigen Erscheinung – der Annäherung von Jupiter und Saturn am Himmel. Foto: So sah die Große Konjunktion von Jupiter und Saturn am Himmel über dem US-Bundesstaat Kansas aus.

© REUTERS / JOSE LUIS GONZALEZ

Der Jupiter und der Saturn „treffen sich“ am Himmel eigentlich alle 20 Jahre, aber so nahe beieinander waren sie schon seit 400 Jahren nicht mehr. Die Entfernung zwischen den beiden größten Planeten betrug „nur“ 750 Millionen Kilometer, und von der Erde aus sahen sie wie ein heller Doppelstern aus. Foto: Einwohner der mexikanischen Ciudad Juarez beobachten die Große Konjunktion von Jupiter und Saturn.

Der Jupiter und der Saturn „treffen sich“ am Himmel eigentlich alle 20 Jahre, aber so nahe beieinander waren sie schon seit 400 Jahren nicht mehr. Die Entfernung zwischen den beiden größten Planeten betrug „nur“ 750 Millionen Kilometer, und von der Erde aus sahen sie wie ein heller Doppelstern aus. Foto: Einwohner der mexikanischen Ciudad Juarez beobachten die Große Konjunktion von Jupiter und Saturn. - SNA
2/8

Der Jupiter und der Saturn „treffen sich“ am Himmel eigentlich alle 20 Jahre, aber so nahe beieinander waren sie schon seit 400 Jahren nicht mehr. Die Entfernung zwischen den beiden größten Planeten betrug „nur“ 750 Millionen Kilometer, und von der Erde aus sahen sie wie ein heller Doppelstern aus. Foto: Einwohner der mexikanischen Ciudad Juarez beobachten die Große Konjunktion von Jupiter und Saturn.

© AFP 2022 / DIBYANGSHU SARKAR

So beobachtete man die Große Konjunktion von Jupiter und Saturn in Kolkata (Indien).

So beobachtete man die Große Konjunktion von Jupiter und Saturn in Kolkata (Indien). - SNA
3/8

So beobachtete man die Große Konjunktion von Jupiter und Saturn in Kolkata (Indien).

© REUTERS / CALLAGHAN O'HARE

In vielen Ländern wurde die Große Konjunktion live im Fernsehen übertragen. Foto: Menschen in Houston (Texas, USA) beobachten die Annäherung von Jupiter und Saturn am Himmel.

In vielen Ländern wurde die Große Konjunktion live im Fernsehen übertragen. Foto: Menschen in Houston (Texas, USA) beobachten die Annäherung von Jupiter und Saturn am Himmel. - SNA
4/8

In vielen Ländern wurde die Große Konjunktion live im Fernsehen übertragen. Foto: Menschen in Houston (Texas, USA) beobachten die Annäherung von Jupiter und Saturn am Himmel.

© AP Photo / Charlie Riedel

Im frühen 17. Jahrhundert kam der deutsche Astronom Johannes Kepler auf die Idee, dass der Stern von Bethlehem, der laut der christlichen Lehre den Heiligen Drei Königen und dem Jesus Christ den Weg zeigte, in Wahrheit die Große Konjunktion von Jupiter und Saturn gewesen war. Später wurde diese Hypothese jedoch widerlegt. Foto: Indianerstatue auf dem Dach des Kapitols in Topeka (US-Bundesstaat Kansas) mit der Großen Konjunktion im Hintergrund.

Im frühen 17. Jahrhundert kam der deutsche Astronom Johannes Kepler auf die Idee, dass der Stern von Bethlehem, der laut der christlichen Lehre den Heiligen Drei Königen und dem Jesus Christ den Weg zeigte, in Wahrheit die Große Konjunktion von Jupiter und Saturn gewesen war. Später wurde diese Hypothese jedoch widerlegt. Foto: Indianerstatue auf dem Dach des Kapitols in Topeka (US-Bundesstaat Kansas) mit der Großen Konjunktion im Hintergrund. - SNA
5/8

Im frühen 17. Jahrhundert kam der deutsche Astronom Johannes Kepler auf die Idee, dass der Stern von Bethlehem, der laut der christlichen Lehre den Heiligen Drei Königen und dem Jesus Christ den Weg zeigte, in Wahrheit die Große Konjunktion von Jupiter und Saturn gewesen war. Später wurde diese Hypothese jedoch widerlegt. Foto: Indianerstatue auf dem Dach des Kapitols in Topeka (US-Bundesstaat Kansas) mit der Großen Konjunktion im Hintergrund.

© AFP 2022 / YASSER AL-ZAYYAT

Beobachtung der Großen Konjunktion in der al-Salmi-Wüste in Kuwait.

Beobachtung der Großen Konjunktion in der al-Salmi-Wüste in Kuwait. - SNA
6/8

Beobachtung der Großen Konjunktion in der al-Salmi-Wüste in Kuwait.

© AFP 2022 / JUSTIN SULLIVAN

Die Große Konjunktion von Jupiter und Saturn lässt sich noch bis Freitag beobachten. Foto: So sah die Große Konjunktion in Kalifornien aus.

Die Große Konjunktion von Jupiter und Saturn lässt sich noch bis Freitag beobachten. Foto: So sah die Große Konjunktion in Kalifornien aus. - SNA
7/8

Die Große Konjunktion von Jupiter und Saturn lässt sich noch bis Freitag beobachten. Foto: So sah die Große Konjunktion in Kalifornien aus.

© REUTERS / JOSE LUIS GONZALEZ

Zur nächsten eng beieinander liegenden Annäherung der zwei Riesenplaneten am Sternenhimmel kommt es voraussichtlich am 15. März 2080 – dann wird die Entfernung zwischen Jupiter und Saturn wieder „nur“ 750 Millionen Kilometer betragen. Foto: Beobachtung der Großen Konjunktion in Mexiko.

Zur nächsten eng beieinander liegenden Annäherung der zwei Riesenplaneten am Sternenhimmel kommt es voraussichtlich am 15. März 2080 – dann wird die Entfernung zwischen Jupiter und Saturn wieder „nur“ 750 Millionen Kilometer betragen. Foto: Beobachtung der Großen Konjunktion in Mexiko. - SNA
8/8

Zur nächsten eng beieinander liegenden Annäherung der zwei Riesenplaneten am Sternenhimmel kommt es voraussichtlich am 15. März 2080 – dann wird die Entfernung zwischen Jupiter und Saturn wieder „nur“ 750 Millionen Kilometer betragen. Foto: Beobachtung der Großen Konjunktion in Mexiko.

Newsticker
0
Um an der Diskussion teilzunehmen,
loggen Sie sich ein oder registrieren Sie sich
loader
Chats
Заголовок открываемого материала