Lateinamerika verschärft Maßnahmen wegen Corona-Mutation

© AP Photo / Dolores OchoaMaßnahmen gegen Corona-Verbreitung im Flughafen von Quito, Ecuador
Maßnahmen gegen Corona-Verbreitung im Flughafen von Quito, Ecuador  - SNA, 1920, 22.12.2020
Um eine Ausbreitung der Covid-19-Mutation zu verhindern, haben mehrere lateinamerikanische Staaten Vorkehrungen getroffen. So stoppt Paraguay die Einreise von Besuchern aus Großbritannien. In Peru sollen die Ausgangssperre in der Hauptstadt Lima ausgeweitet sowie die Strände gesperrt werden.
Ecuador führt einen Lockdown für 30 Tage und eine Ausgangssperre von 22 Uhr bis vier Uhr ein. Das kündigte Präsident Lenín Moreno am Montag (Ortszeit) im Fernsehen an. Uruguay macht seine Grenzen dicht, ausgenommen sind nur humanitäre Hilfen und Gütertransporte.
Corona-Test am Flughafen München (Archiv) - SNA, 1920, 21.12.2020
Mehrere Fluggäste aus London an deutschen Flughäfen gestoppt – acht positive Testergebnisse
Am Wochenende hatten bereits Argentinien, Kolumbien, Chile und Peru Flüge nach und aus Großbritannien ausgesetzt.
Den britischen Behörden zufolge ist die neue Variante des Coronavirus bis zu 70 Prozent ansteckender als das herkömmliche Virus. Premierminister Boris Johnson hatte betont, es gebe aber keine Hinweise darauf, dass Impfstoffe gegen die Mutation weniger effektiv seien. Die Form breitet sich vor allem in London und Südostengland rasant aus.
Es ist bislang aber nicht bewiesen, dass die neue Form mehr oder schwerere Krankheitsverläufe auslöst.
Früheren Angaben zufolge zirkuliert eine neue Variante des Coronavirus auch in Südafrika. Nach dem Stand vom Montag haben Deutschland, Frankreich, Israel und die Türkei die Flugverbindungen mit diesem Staat gestoppt.
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