Betrug mit falschen FFP2-Masken - Prozess begonnen

CC0 / Pixabay / Mund- und Nasenschutzmaske der Sicherheitsklasse FFP2 (Symbolbild)
Mund- und Nasenschutzmaske der Sicherheitsklasse FFP2 (Symbolbild) - SNA, 1920, 22.12.2020
Das Landgericht Koblenz hat am Dienstag einen Prozess gegen einen 26-jährigen Mann eröffnet. Nach Angaben der Deutschen Presse-Agentur wird ihm ein Betrug mit rund einer Million Corona-Schutzmasken zur Last gelegt.
Der Anklage zufolge war der Mann im vergangenen April während der ersten Corona-Welle mit zwei Komplizen am Abschluss von Kaufverträgen über die Lieferung von FFP2-Masken im Wert von rund drei Millionen Euro beteiligt gewesen. Dabei soll der junge Mann gewusst haben, dass die Masken den hohen FFP2-Standard nicht erfüllten, denn es seien einfache Mund-Nasen-Bedeckungen gewesen.
Bundeswehr-Angehöriger zeigt ein FFP2-Maske-Kit - SNA, 1920, 18.12.2020
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Der Mann sitzt in U-Haft. Er soll sich außerdem mit falschen Angaben eine Corona-Soforthilfe in Höhe von 9000 Euro erschlichen haben. Nach Angaben seiner Verteidigerin plädiert er auf unschuldig.
FFP2-Masken schützen besser vor einer Corona-Infektion als herkömmliche Stoffmasken, bieten aber keinen 100-prozentigen Corona-Schutz.
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