Prozess zum Halle-Attentat: Kundgebung in Magdeburg zur Opferunterstützung erwartet - Video

© AFP 2022 / RONNY HARTMANNStephan B. wird von SEK-Beamten ins Landgericht Magdeburg begleitet, 21. Dezember 2020
Stephan B. wird von SEK-Beamten ins Landgericht Magdeburg begleitet, 21. Dezember 2020 - SNA, 1920, 21.12.2020
Am Montag, dem 21. Dezember, soll im Prozess um den Anschlag von Halle, bei dem am 9. Oktober 2019 zwei Menschen getötet wurden, das Urteil verkündet werden. In Magdeburg wird zugleich eine Kundgebung zur Unterstützung der Opfer des damaligen Angriffs abgehalten.
Der Prozess läuft seit Juli vor dem OLG Naumburg, aus Platzgründen findet er jedoch in Magdeburg statt.
Der 28-jährige Täter Stephan Balliet wollte 52 Menschen töten, die sich in der Synagoge in Halle versammelt hatten, um Jom Kippur, den heiligsten Tag im jüdischen Kalender, zu feiern. Mit selbstgebastelten Schusswaffen versuchte erin die Synagoge einzudringen, scheiterte jedoch. Stattdessen erschoss er eine Passantin und einen Mann in einem nahegelegenen Kebab-Laden.
Balliet gestand die Verbrechen und begründete sie mit antisemitischen und rassistischen Verschwörungstheorien. Die Staatsanwälte fordern eine lebenslange Haftstrafe.
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