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„Geplante Fälschung“ – Russlands Sicherheitsdienst über Nawalnys „Untersuchung"

© AP Photo / Pavel GolovkinAlexej Nawalny (Archivfoto)
Alexej Nawalny (Archivfoto) - SNA, 1920, 21.12.2020
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Laut dem russischen Sicherheitsdienst FSB ist die im Netz veröffentlichte „Untersuchung“ des russischen Kreml-Kritikers wegen der gegen ihn ergriffenen Maßnahmen eine geplante Provokation.
„Die von Nawalny im Internet veröffentlichte 'Untersuchung' über angebliche Maßnahmen gegen ihn ist eine geplante Provokation, die darauf abzielt, den russischen Föderalen Sicherheitsdienst und die Beamten des Föderalen Sicherheitsdienstes zu diskreditieren. Ihre Durchführung wäre ohne die organisatorische und technische Unterstützung ausländischer Geheimdienste nicht möglich gewesen“, heißt es in der Erklärung des Pressedienstes des FSB.
Laut dem russischen Sicherheitsdienst sei das von Nawalny veröffentlichte „Telefongespräch“ eine Fälschung.
„Die Verwendung der Spoofing-Methode ist eine bekannte Technik ausländischer Geheimdienste, die bereits mehrmals bei antirussischen Aktionen getestet wurde und die es auch unmöglich macht, die wirklichen Teilnehmer des Gesprächs zu identifizieren“, heißt es weiter.
Eine Woche nach der fragwürdigen Story über angebliche Hintermänner der Vergiftung des Kreml-Kritikers Alexej Nawalny hatte das Nachrichtenmagazin „Spiegel“ einen neuen Artikel veröffentlicht, welcher auf einem Telefonat Nawalnys mit einem jener Männer basiert, in dem dieser das Attentat sogar gestanden haben soll.
Nach Darstellung des „Spiegel“, des mit ihm zusammenarbeitenden Konsortiums aus „CNN“, „Bellingcat“ und „The Insider“ sowie auch von Nawalny selbst, soll der neue Artikel beweisen, was der erste Artikel vom 14. Dezember noch nicht belegen konnte, nämlich dass die Behauptung zutreffe, ein Team russischer Geheimdienstmitarbeiter habe einen Giftanschlag auf Nawalny organisiert und ausgeführt.
Demnach habe Nawalny am 14. Dezember, noch vor der Veröffentlichung des „Spiegel“-Artikels, mit mehreren der acht im Artikel genannten Männer telefoniert. Der Versuch einer Kontaktaufnahme Nawalnys mit diesen Männern war in dem Artikel vom 14. Dezember erwähnt worden. Bei einem dieser Telefonate soll einer von ihnen in einem 49-minütigen Gespräch mit Nawalny, das im Internet abrufbar ist, einen Giftanschlag auf Nawalny quasi eingestanden haben. Das auf der Internetplattform „The Insider“ veröffentlichte russische Transkript dieses Telefonats lässt aber auch andere Schlüsse zu.
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