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Reporter in Afghanistan getötet – Schon dritter Journalisten-Mord in sechs Wochen

Polizisten in Afghanistan (Archiv) - SNA, 1920, 21.12.2020
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Ein für internationale Medien tätiger afghanischer Journalist ist am Montag in Ghazni, der Hauptstadt der gleichnamigen Provinz in Zentralafghanistan, erschossen worden. Dies gab die Organisation Reporter ohne Grenzen auf Twitter bekannt.
Bei dem Gestorbenen handelt es sich demzufolge um Rahmatullah Nikzad. Dies sei der dritte gezielte Mord an einem afghanischen Journalisten in den vergangenen sechs Wochen. Afghanistan wird als eines der gefährlichsten Länder für Journalisten bezeichnet.
Wie die Nachrichtenagentur AP unter Berufung auf die örtliche Polizei meldet, wurde Nikzad erschossen, als er sein Haus verlassen habe, um in eine nahegelegene Moschee zu gehen. Die islamistisch-militanten Taliban, die in der Provinz aktiv sind, verneinten demnach ihre Beteiligung an der Ermordung und verurteilten die Tat als „feigen Anschlag“.
Laut der Agentur war Nikzad der Chef der Journalistengewerkschaft in der Provinz gewesen. Er habe seit 2007 für die AP und zuvor für den Fernsehsender Al Jazeera gearbeitet.
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