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Attentat in Wien: Mutmaßliche Komplizen festgenommen

© AP Photo / Matthias SchraderPolizei in Österreich (Archivbild)
Polizei in Österreich (Archivbild) - SNA, 1920, 20.12.2020
Die österreichischen Behörden haben im Zusammenhang mit dem am 2. November in Wien geschehenen Terroranschlag zwei weitere Festnahmen vorgenommen. Dies schreibt am Sonntag die „Kronen Zeitung“.
Am Freitagabend fassten demnach Mitglieder der Cobra-Einheit einen 30-jährigen Afghanen mit österreichischem Pass. Mindestens eine Wohnung in Wien sei durchsucht worden. Hintergrund der Ermittlungen seien gesicherte DNA-Spuren auf dem Sturmgewehr des noch am 2. November von der Polizei erschossenen mutmaßlichen Attentäters sowie den Patronen.
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Darüber hinaus befassen sich die Polizisten dem Blatt zufolge mit einem rund zehn Sekunden langen Handy-Video, in dem die Kalaschnikow-Sturmgewehre verherrlicht würden. Der Clip zeige zwei Männer, bei denen es sich um den späteren vermutlichen Täter und den festgenommenen 30-Jährigen handeln könnte.
Am Sonntag gab die Staatsanwaltschaft laut der „Krone“ außerdem bekannt, dass noch eine weitere Person festgenommen worden sei: ein bereits amtsbekannter Tschetschene, so die Zeitung.

Terroranschlag in Wien

Bei einem mutmaßlich islamistisch motivierten Anschlag war es am 2. November an sechs Orten der österreichischen Hauptstadt zu wahllosen Schießereien gekommen. Die Attacken forderten vier Todesopfer, 23 weitere Personen wurden teils schwer verletzt.
Bei dem mutmaßlichen Täter handelt es sich nach Behördenangaben um einen 20-Jährigen mit nordmazedonischen Wurzeln, der Sympathisant der Terrormiliz „Islamischer Staat” (auch IS/Daesh)* gewesen sein soll. Der vermutliche Terrorist soll neben der österreichischen auch die nordmazedonische Staatsbürgerschaft besessen haben.
Laut Medien-Informationen wurde der 20-Jährige erst im Dezember vergangenen Jahres aus der Haft entlassen. Er sollte eigentlich eine 22-monatige Freiheitstrafe verbüßen, kam jedoch zur Bewährung früher auf freien Fuß.
*Terrororganisation, in Russland und Deutschland verboten
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