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Schweizer Justiz klagt Credit Suisse in Geldwäsche-Fall an

© REUTERS / ARND WIEGMANNHauptsitz der Schweizer Großbank Credit Suisse. Bern, 17. Dezember 2020
Hauptsitz der Schweizer Großbank Credit Suisse. Bern, 17. Dezember 2020 - SNA, 1920, 17.12.2020
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Eine frühere Geschäftsbeziehung zu bulgarischen Drogenhändlern hat der Credit Suisse ein Strafverfahren eingebrockt, meldet die Nachrichtenagentur Reuters am Donnerstag aus Zürich.
Nach umfangreichen Ermittlungen erhob die Bundesanwaltschaft eine Anklage gegen das Geldinstitut. Der Bank wird unter anderem zur Last gelegt, nicht alle erforderlichen organisatorischen Schritte unternommen zu haben, um Geldwäsche der Kriminellen zu verhindern. Die Bank bestritt die Vorwürfe und kündigte Rechtsmittel an.

Geldwäscherei vier Jahre lang aktiv gewesen

Ein bulgarischer Spitzensportler soll einen Kokainhändlerring aufgebaut haben. Der Erlös aus dem florierenden Geschäft mit Betäubungsmitteln wurde von 2004 bis 2007 auf Bankkonten in der Schweiz deponiert. Danach wurde das Geld durch Immobilienkäufe in Bulgarien und in der Schweiz legalisiert.
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Bank droht Millionenstrafe

Der Anklageschrift zufolge soll eine ehemalige Kundenbetreuerin der Credit Suisse geholfen haben, die kriminelle Herkunft des Vermögens zu verschleiern. Es gehe um eine Summe von rund 140 Millionen Schweizer Franken. Credit Suisse habe das gewusst, aber nichts getan, um die organisatorischen Mängeln zu beheben.
Die Bank wies die Vorwürfe als haltlos zurück. Sollte sie den Prozess verlieren, droht der Credit Suisse eine Geldbuße in Höhe von bis zu fünf Millionen Franken.
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