Wie sicher ist mittelalterliche Ritterrüstung gegen moderne Waffen? Video-Experiment

Kann die mittelalterliche Rüstung ihren Träger vor modernen Waffen schützen? Dies wurde zum Mittelpunkt eines neuen Experiments des US-Bloggers vom Waffenkanal „Demolition Ranch“. Wie sich die Ritter-Schutzbekleidung beim Schusstest erwiesen hat, zeigt das Video.
Obwohl die Ritterausrüstung nicht besonders sicher wirkt, konnten der Schild und der Brustschutz aus einer Kurzwaffe abgefeuerte Kugeln aus einer Entfernung von zehn Schritten sicher stoppen. Die Geschosse hinterließen in dem polierten Metall nur Dellen. Das Kettenhemd erwies sich bei dem Experiment als weniger widerstandsfähig: Eine Kugel durchbohrte es und riss mehrere Ringe heraus.
Der Ritterschild hielt sogar einen Schuss aus einer Schrotflinte im Kaliber 12 stand. Er reflektierte den größten Teil der abgefeuerten Ladung. Einige Kügelchen erreichten jedoch den Stahlbrustpanzer, hinterließen darauf aber keine Spuren. Eine Kugel im gleichen Kaliber durchbohrte jedoch die Attrappe in der Ritterausrüstung.
Die Panzerung gab auch beim Beschuss aus einer 9-mm-Maschinenpistole nach: Der Kopf der Attrappe zerbrach im Helm, gequetschte Kugeln blieben hinten im Kettenhemd stecken.
Diese Schutzbekleidung hatte auch keine Chance gegen eine 1911 Pistole sowie ein Falkor-Petra-Gewehr.
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