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Ecuador und Chile lassen Biontech-Impfstoff zu – Medien

© REUTERS / BioNTech SE 2020, all rights reserved / HandoutWettlauf der Corona-Impfstoffe: Zu schnell und zu gefährlich?
Wettlauf der Corona-Impfstoffe: Zu schnell und zu gefährlich? - SNA, 1920, 17.12.2020
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Neben Mexiko haben auch zwei weitere lateinamerikanische Länder - Ecuador und Chile - nach lokalen Medienberichten dem Corona-Impfstoff des Mainzer Pharmaunternehmens Biontech und dessen US-Partner Pfizer eine Zulassung erteilt.
„Ecuadors Gesundheitsminister Juan Carlos Zevallos erklärte, dass es geplant sei, 60 Prozent der Bevölkerung, das heißt neun Millionen Ecuadorianer, zu impfen“, teilte die Zeitung „El Comercio“ auf Twitter mit.
Ihm zufolge kann man mit den ersten 50.000 Impfdosen von Biontech/Pfizer ab Januar rechnen.
Laut der Zeitung „La Tercera“ bestätigte der chilenische Präsident, Sebastián Piñera, in einer TV-Ansprache am Mittwochabend (Ortszeit), dass die ersten 20.000 Impfdosen des vom Pfizer-Biontech-Labor hergestellten Impfstoffs gegen Covid-19 noch im Dezember im Land eintreffen würden. Ab Januar werden ihm zufolge weitere Dosen erwartet, um die Bevölkerung mit höherem Risiko im ersten Quartal 2021 impfen zu lassen.
Zuvor am Mittwoch hatte das Institut für öffentliche Gesundheit den Impfstoff vorläufig zugelassen, was einer Notfallzulassung entspricht.
Vorige Woche hatte die staatliche Kommission zum Schutz vor Gesundheitsrisiken Mexikos dem Impfstoff eine Notfallzulassung erteilt.

Impfstoff von Biontech/Pfizer

Am 9. November hatte das Mainzer Pharmaunternehmen Biontech mitgeteilt, dass seine Impfung einen mehr als 90-prozentigen Schutz vor der Krankheit Covid-19 biete. Der Befund basiere auf den Zwischenergebnissen der für eine Zulassung entscheidenden Studienphase.
Der Impfstoff BNT162b2 war von der Firma im Projekt „Lighspeed“ seit Mitte Januar entwickelt worden. Die für eine Zulassung entscheidende Phase-3-Studie begann ab Ende Juli in verschiedenen Ländern. Inzwischen haben mehr als 43.500 Menschen mindestens eine der beiden Impfungen bekommen, die im Abstand von drei Wochen verabreicht werden. Ein Impfschutz wird nach Angaben der Hersteller eine Woche nach der zweiten Injektion erreicht.
Vakzination gegen Coronavirus mit einem BioNTech-Impfstoff - SNA, 1920, 15.12.2020
EMA will Impfstoff von BioNTech und Pfizer am 21. Dezember zulassen
Das Biontech-Präparat ist ein sogenannter RNA-Impfstoff. Es enthält genetische Informationen des Erregers, aus denen der Körper ein Viruseiweiß herstellt – in diesem Fall das Oberflächenprotein, mit dessen Hilfe das Virus in Zellen eindringt. Ziel der Impfung ist es, den Körper zur Bildung von Antikörpern gegen dieses Protein anzuregen, um die Viren abzufangen, bevor sie in die Zellen eindringen und sich vermehren.
Die Europäische Arzneimittelbehörde EMA hatte am Dienstag angekündigt, dass sie am 21. Dezember ihr Gutachten über die Zulassung des Impfstoffs von Pfizer und Biontech vorlegen werde – acht Tage früher als ursprünglich geplant. In Großbritannien, den USA und Kanada wird der Corona-Impfstoff dank einer Notzulassung bereits verabreicht.

Corona-Stand in Mexiko, Chile und Ecuador

In Mexiko haben sich nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (Stand zum 16. Dezember, 5:51pm CET) 1.255.974 Menschen mit Sars-Cov-2 angesteckt. 114.298 Menschen sind an dem Erreger gestorben.
In Chile wurden bisher laut der WHO 575,329 Menschen positiv auf das Coronavirus getestet. Es gab 15.949 Todesfälle. In Ecuador haben sich 202,356 Menschen mit Sars-Cov-2 infiziert. 13.896 sind an den Folgen einer Corona-Infektion gestorben.
Weltweit wurden nach WHO-Angaben 72.196.732 Menschen positiv auf das Coronavirus getestet. Es gab 1.630.521 Todesfälle.
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