Registrierung erfolgreich abgeschlossen!
Klicken Sie bitte den Link aus der E-Mail, die an geschickt wurde

Mehr Pensionäre in Deutschland – Ausgaben bei 1,4 Prozent des BIP

© CC0 / pasja1000 / PixabayPensionäre (Symbolbild)
Pensionäre (Symbolbild) - SNA, 1920, 16.12.2020
Abonnieren
Deutschland zählt mehr Pensionäre des öffentlichen Dienstes: Am 1. Januar 2020 ist ihre Zahl mit 1.340.200 um 2,1 Prozent höher als ein Jahr zuvor gewesen, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Mittwoch mitteilte.
Im Bereich des Bundes blieb die Zahl der Pensionäre am 1. Januar 2020 gegenüber dem Vorjahr nahezu unverändert. Bei den Ländern stieg sie gegenüber dem Vorjahr um drei Prozent und bei den Kommunen um 3,6 Prozent.
Den Angaben zufolge erhielten die Pensionäre durchschnittlich 3110 Euro brutto Ruhegehalt (2019 waren es 2970 Euro). Zusätzlich bezogen rund 376.100 Hinterbliebene Versorgungsleistungen (Rückgang von 0,2 Prozent). Die Ausgaben für Pensionen der ehemaligen Staatsbediensteten beliefen sich 2019 auf 48,8 Milliarden Euro, was rund 1,4 Prozent des Bruttoinlandsprodukts ausmachte. Für die Hinterbliebenenversorgung wurden 7,9 Milliarden Euro aufgewendet.
Seit dem Jahr 2000 wuchs die Zahl der Pensionäre um 53,9 Prozent. Die Statistiker führen den Anstieg überwiegend auf die hohe Zahl an Pensionierungen von Lehrkräften zurück: Aufgrund steigender Schülerzahlen infolge des Babybooms und des Trends zu höheren Schulabschlüssen seien in den 1960er- und 1970er-Jahren mehr Lehrkräfte eingestellt worden.

63.500 Neupensionierte

Im vergangenen Jahr zählte das Statistische Bundesamt insgesamt 63.500 Neu-Pensionäre. Etwa 79 Prozent von ihnen schieden mit durchschnittlich 63 Jahren und neun Monaten aus dem aktiven Dienst aus.
Nur 13.700 Neupensionierte erreichten die gesetzliche Regelaltersgrenze (22 Prozent). Die übrigen 36.400 (57 Prozent) traten mit Erreichen einer sogenannten Antragsaltersgrenze vorzeitig in den Ruhestand oder erreichten eine besondere Altersgrenze, wie sie etwa im Vollzugsdienst gilt.
Weitere 16 Prozent aller Neupensionierten wurden wegen Dienstunfähigkeit mit durchschnittlich 56 Jahren und elf Monaten in den Ruhestand versetzt. Die übrigen fünf der Pensionierungen entfielen auf Vorruhestandsregelungen oder sonstige Gründe.
Newsticker
0
Um an der Diskussion teilzunehmen,
loggen Sie sich ein oder registrieren Sie sich
loader
Chats
Заголовок открываемого материала