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EU-Kommission will zusätzlich 180 Millionen Corona-Impfdosen kaufen – Medien

© REUTERS / DADO RUVICCOVID-19 - Coronavirus Impstoff von Pfizer und Biotech
COVID-19 - Coronavirus Impstoff von Pfizer und Biotech - SNA, 1920, 16.12.2020
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Die EU-Staaten wollen laut dem Nachrichtenportal Spiegel Online im Rahmen der vertraglich vereinbarten Optionen 180 Millionen Impfdosen zusätzlich kaufen.
Wie das Portal unter Verweis auf EU-Kreise berichtete, ist der Kauf von 80 Millionen weiteren Dosen des US-Herstellers Moderna und 100 Millionen der deutschen Firma Biontech sowie ihres US-Partners Pfizer geplant.
Bisher hat die EU-Kommission, die für den Kauf der Impfstoffe für alle EU-Mitgliedsländer zuständig ist, mit sechs Herstellern Verträge über die Lieferung von insgesamt 1305 Millionen Dosen mit Optionen auf weitere 660 Millionen abgeschlossen.
Vakzination gegen Coronavirus mit einem BioNTech-Impfstoff - SNA, 1920, 15.12.2020
EMA will Impfstoff von BioNTech und Pfizer am 21. Dezember zulassen
Obwohl Moderna ursprünglich 80 Millionen Dosen, Biontech und Pfizer 200 Millionen liefern sollten, wolle die EU-Kommission wegen der sich abzeichnenden großen Nachfrage die Optionen für den Nachschlag ziehen, heißt es aus EU-Kreisen.
Nach unbestätigten Informationen soll der Preis für den Impfstoff von Biontech und Pfizer bei 15,50 Euro pro Dosis liegen, der von Moderna bei rund 21 Euro. Die 180 Millionen zusätzlichen Dosen würden damit etwa 3,2 Milliarden Euro kosten.

Impfstoff von Biontech/Pfizer

Am 9. November hatte das Mainzer Pharmaunternehmen Biontech mitgeteilt, dass seine Impfung einen mehr als 90-prozentigen Schutz vor der Krankheit Covid-19 biete. Der Befund basiere auf den Zwischenergebnissen der für eine Zulassung entscheidenden Studienphase.
Der Impfstoff BNT162b2 war von der Firma im Projekt „Lighspeed“ seit Mitte Januar entwickelt worden. Die für eine Zulassung entscheidende Phase-3-Studie begann ab Ende Juli in verschiedenen Ländern. Inzwischen haben mehr als 43.500 Menschen mindestens eine der beiden Impfungen bekommen, die im Abstand von drei Wochen verabreicht werden. Ein Impfschutz wird nach Angaben der Hersteller eine Woche nach der zweiten Injektion erreicht.
Impfstoff von Moderna - SNA, 1920, 15.12.2020
Cyber-Attacke auf EMA: Auch Moderna-Daten betroffen – Medien
Das Biontech-Präparat ist ein sogenannter RNA-Impfstoff. Es enthält genetische Informationen des Erregers, aus denen der Körper ein Viruseiweiß herstellt – in diesem Fall das Oberflächenprotein, mit dessen Hilfe das Virus in Zellen eindringt. Ziel der Impfung ist es, den Körper zur Bildung von Antikörpern gegen dieses Protein anzuregen, um die Viren abzufangen, bevor sie in die Zellen eindringen und sich vermehren.
Großbritannien, die USA und Kanada haben die Verabreichung des Impfstoffs bereits gestartet, allerdings aufgrund einer Notzulassung.
Wie die zuständige Europäische Arzneimittelbehörde EMA am Dienstag ankündigte, soll der Impfstoff von Moderna voraussichtlich Mitte Januar in der EU zugelassen werden, der von Biontech und Pfizer schon am 21. Dezember – acht Tage früher als geplant. Anschließend muss die EU-Kommission dem noch zustimmen.

Impfstoff von Moderna

Das US-amerikanische Biotechnologieunternehmen Moderna hatte Mitte Mai bekanntgegeben, dass es die erste Phase der klinischen Prüfungen seines Corona-Impfstoffs erfolgreich abgeschlossen habe.
Das Unternehmen begann demnach schon im April, den neuen Impfstoff an Freiwilligen zu testen. Moderna informierte, dass nach der Verabreichung des Impfstoffes unter Kennzeichnung „mRNA-1273“ die Anzahl der Antikörper im Blut der Freiwilligen entweder höher als bei von Corona genesenen Menschen oder auf dem gleichen Niveau gewesen sei.
Laut dem Unternehmen erwies sich der Impfstoff als sicher – bei den Beteiligten wurden keine Komplikationen nach der Injektion des Serums nachgewiesen.
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