Deutsche Technologie für grünen Wasserstoff in Saudi-Arabien

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Grüne Energie (Symbolbild) - SNA, 1920, 16.12.2020
Wasserstoff made in Saudi-Arabien – mit dem Projekt „Element One“ fördert das Bundeswirtschaftsministerium (BMWi) bereits eine zweite Energiekooperation, bei der deutsche Technologien für grünen Wasserstoff und grüne Kraftstoffe sorgen sollen.
Saudi-Arabien ist nicht nur ein erdölreiches Land, sondern auch ein Land, das diesen Reichtum aktiv nutzt, um grüne Energiesysteme zu fördern. Bis 2023 will das Land 50 Milliarden Euro in erneuerbare Energien investieren und deutsche Technologien sind daei immer wieder gefragt.
Nun hat das Bundeswirtschaftsministerium (BMWi) dem Unternehmen Thyssenkrupp grünes Licht für die Weiterentwicklung von Elektrolysekomponenten gegeben, die im Projekt „Element One“ für grünen Wasserstoff in dem Wüstenstaat eingesetzt werden sollen. Den deutschen Technologie-Hersteller hatte wiederum das Wasserstoff-Innovations- und Entwicklungszentrum von „Neom“ in Saudi-Arabien als Partner gewählt.
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In Neom soll eine große Anlage namens „Helios Green Fuels Project“ grünen Wasserstoff und Ammoniak herstellen. Der Strom soll aus Solar- und Windkraftanlagen mit einer Gesamtleistung von vier Gigawatt fließen und täglich in Elektrolyseuren für bis zu 650 Tonnen Wasserstoff sowie 3000 Tonnen Ammoniak sorgen. Das grüne Ammoniak soll international verschifft und an den Zielorten in Wasserstoff umgewandelt werden, der zum Beispiel im Verkehrssektor zum Einsatz kommen kann.
Beteiligt am Projekt sind neben „Neom“ das saudische Unternehmen „ACWA Power“ und das US-Unternehmen „Air Products & Chemicals“. Es stellt das zweite Wasserstoff-Projekt dar, das im Rahmen der Nationalen Wasserstoffstrategie gefördert wird. Beim ersten Projekt „Haru Oni“ in Chile ist der Technologiepartner Siemens Energy. Im Süden des Landes soll mit Windkraft bis 2026 grünes Methanol im Umfang von 550 Millionen Liter jährlich produziert werden.
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