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„Knuffelcontact“ zum Wort des Jahres in Flandern gewählt

© SNA / Alexander Wilf / Zur BilddatenbankFlandern
Flandern - SNA, 1920, 15.12.2020
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Das Wort „Knuffelcontact“, das von den Belgiern während des Corona-Lockdowns oft benutzt wurde, ist zum Wort des Jahres gewählt worden.
Beim „Knuffelcontact“ handelt es sich um eine Person, die im Singlehaushalt lebt und die man gemäß den geltenden Corona-Regeln ohne jegliche Abstandsregeln zu Hause empfangen kann. Dabei sind also Händeschütteln, Umarmungen, Küsschen und alle anderen physischen Kontakte erlaubt.
Auf Niederländisch, der Sprache der belgischen Region Flandern, bedeutet „knuffelen“ so viel wie drücken oder schmusen.
Laut dem belgischen Sender VRT hätte sich bei der Wahl rund die Hälfte der 25.000 Teilnehmer für „Knuffelcontact“ entschieden. Weit dahinter liegen „Covidioot“ - ein Schimpfwort für jemanden, der Corona-Regeln außer Acht lässt, - und "Hoestschaamte", in etwa "Hustscham" auf Deutsch.
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Nach Angaben des belgischen Senders existiert der Begriff „Knuffelcontact“ erst seit Oktober, als ihn der belgische Gesundheitsminister Frank Vandenbroucke in einem Interview erwähnt hatte. Danach hatten die Menschen begonnen, dieses Wort auch im Alltag zu benutzen.
Im Oktober lag Belgien im europaweiten Vergleich der Infektionszahlen pro Einwohner zeitweise an der Spitze. Allerdings sind die Corona-Infektionszahlen dank deutlichen Einschränkungen wieder zurückgegangen.
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