Cyber-Attacke auf EMA: Auch Moderna-Daten betroffen – Medien

© REUTERS / Dado RuvicImpfstoff von Moderna
Impfstoff von Moderna - SNA, 1920, 15.12.2020
Von der Cyber-Attacke auf die Europäische Arzneimittel-Agentur sind nach Informationen der Behörde auch Dokumente im Zusammenhang mit dem Corona-Impfstoff von Moderna betroffen. Dies meldet Reuters.
Laut Moderna seien keine personenbezogenen Informationen zur Identifizierung einzelner Studienteilnehmer abgegriffen worden.
Wettlauf der Corona-Impfstoffe: Zu schnell und zu gefährlich? - SNA, 1920, 10.12.2020
Cyber-Attacke gegen EMA: „Unrechtmäßiger Zugriff“ auf Impfstoff-Dokumente von Pfizer und BioNTech
Anfang Dezember hatte die EMA mitgeteilt, dass die Behörde Ziel einer Cyber-Attacke wurde. Die Agentur leitete demnach Ermittlungen ein. Während diese andauerten, könnten keine Details publik gemacht werden.
Damals war berichtet worden, dass es bei dieser Cyberattacke zu einem „unrechtmäßigen Zugriff“ auf Dokumente zum Corona-Impfstoff von Pfizer und BioNTech gekommen sei.

Moderna-Impfstoff

Dosen für Corona-Vakzine von AstraZeneca - SNA, 1920, 14.12.2020
Tote Viren, Vektoren oder mRNA? Impfstoffe im Quervergleich
Das amerikanische Biotechnologieunternehmen Moderna hatte Mitte Mai bekanntgegeben, dass es die erste Phase der klinischen Prüfungen seines Corona-Impfstoffs erfolgreich abgeschlossen habe.
Das Unternehmen begann demnach schon im April, den neuen Impfstoff an Freiwilligen zu testen. Moderna informierte, dass nach der Einnahme des Impfstoffes unter Kennzeichnung „mRNA-1273“ die Anzahl der Antikörper im Blut der Freiwilligen entweder höher als bei von Coronavirus genesenen Menschen oder auf dem gleichen Niveau gewesen sei.
Laut dem Unternehmen erwies sich der Impfstoff als sicher – bei den Beteiligten wurden keine Komplikationen nach der Einnahme des Medikaments nachgewiesen.
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