Ölpest im Südwesten des Irans: Feuer größtenteils gestoppt

CC0 / Lalabell68 / Pixabay / Ölindustrie (Symbolbild)
Ölindustrie (Symbolbild) - SNA, 1920, 14.12.2020
Feuerwehrleute haben den größten Teil des Brandes eingedämmt, der am Sonntag an einer Pipeline aufgrund ihrer Beschädigung durch einen Erdrutsch ausgebrochen war, meldet Reuters unter Berufung auf den für Ölpipelines zuständigen Leiter des Staatsunternehmens.
Erdrutsche haben in diesem Gebiet „eine lange Geschichte“, erklärte der Geschäftsführer Arab Yarmohammadi. Die beschädigte Pipeline transportiere das Rohöl zur zweitgrößten Raffinerie des Irans „Isfahan“. Ihre Kapazität betrage rund 375.000 Barrel pro Tag.
„Der größte Teil des Feuers (...) wurde eingedämmt und die Einsatzteams reparieren den beschädigten Abschnitt der Pipeline“, sagte Yarmohammadi gegenüber der Nachrichtenagentur des Ölministeriums SHANA.
Laut dem Notfallbeamten Khosro Kiani trat das Feuer dort auf, wo das Öl in ein schwer zugängliches Tal gelangt, das die Feuerlöschgeräte nicht erreichen könnten, so die halboffizielle Nachrichtenagentur Tasnim.
Jeddah - SNA, 1920, 14.12.2020
Video zeigt angeblich Explosion auf einem Öltanker in Saudi-Arabien
Laut Analysten ist die alternde Ölinfrastruktur des Irans seit langem sanierungsbedürftig, da die Sanierungspläne durch westliche Sanktionen und lokale Bürokratie verzögert wurden.
Es gab mehrere frühere Fälle von Verschüttung an der Pipeline, die sich nachteilig auf die Landwirtschaft und Fischerei in der Region ausgewirkt haben, so die staatliche Nachrichtenagentur IRNA.
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