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Bestseller-Autor John le Carré ist tot – Das sind fünf der besten Verfilmungen seiner Werke

© SNA / Jekaterina Tschesnokowa / Zur BilddatenbankJohn le Carré (Archivbild)
John le Carré (Archivbild) - SNA, 1920, 14.12.2020
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Der britische Schriftsteller John le Carré, bekannt am besten für seine Spionagethriller, ist am Samstag im Alter von 89 Jahren an einer Lungenentzündung gestorben. Dies verkündete der Verlag Penguin Books auf seiner offiziellen Webseite unter Verweis auf die Familie des Buchautors.
Die intelligenten und spannungsgeladenen Werke Le Carrés, der mit bürgerlichem Namen David Cornwell hieß, drehten sich vor allem um den Kalten Krieg und rankten sich um die Figur des Geheimagenten George Smiley. Die Romane wurden vielfach verfilmt. Hier sind fünf der Vorlagen, die zu großen Erfolgen wurden.
„Der ewige Gärtner“ (2005)
Der Spielfilm des brasilianischen Regisseurs Fernando Meirelles basiert auf dem gleichnamigen Roman von le Carré („The Constant Gardner“, 2001) und handelt von illegalen Arzneimitteltests eines multinationalen Pharmakonzerns in Afrika mit tödlichen Folgen. Das kommerziell erfolgreiche Drama wurde auch von der Kritik gefeiert.
In den Hauptrollen wurden Ralph Fiennes, Rachel Weisz und Bill Nighy besetzt. Bei der Verleihung der Academy Awards am 5. März 2006 war der Film in vier Kategorien nominiert, doch nur Weisz, die auch den Golden Globe Award gewonnenen hatte, konnte sich als Beste Nebendarstellerin gegen die Konkurrenz durchsetzen.
„Das Russlandhaus“ (1990)
Der Titel des Films und seiner gleichnamigen literarischen Vorlage („The Russia House“, 1989) bezieht sich auf den internen Spitznamen Russia House des Secret Intelligence Service für die Abteilung Sowjetunion. Die Verfilmung war mit Sean Connery als Oscar-Preisträger und vier weiteren Oscar-nominierten Kollegen (Michelle Pfeiffer, Roy Scheider, Klaus Maria Brandauer und Ken Russell) hochklassig besetzt.
Dreharbeiten liefen in Großbritannien, Portugal, Kanada, aber auch in der UdSSR. Dies war erst das zweite Mal, dass sowjetische Behörden einem westlichen Filmteam eine Drehgenehmigung erteilten. Connery stellte einen Londoner Verleger dar, der vom britischen Geheimdienst angeworben und in der Sowjetunion in eine Spionageaffäre verwickelt wird.
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„Verräter wie wir“ (2016)
Der von der Britin Susanna White verfilmte Spionagethriller basiert auf le Carrés Roman „Our Kind of Traitor“ (2010) über von großen illegalen Netzwerken international geführte Geldwäsche. Der Schotte Ewan McGregor, die Briten Naomie Harris und Damian Lewis sowie der Schwede Stellan Skarsgard wirkten als Darsteller mit.
„Dame, König, As, Spion“ (1979 und 2011)
Der Roman „Tinker Tailor Soldier Spy“ aus dem Jahr 1974 mit dem Geheimagenten George Smiley wurde zweimal verfilmt. 1979 produzierte die BBC eine siebenteilige TV-Serie unter der Regie von John Irvin. Alec Guinness verkörperte George Smiley. In weiteren Rollen waren Michael Jayston, Ian Richardson, Ian Bannen und Alexander Knox zu sehen.
2011 kam eine Neuverfilmung von Tomas Alfredson in die Kinos. Neben Gary Oldman als George Smiley wirkten Colin Firth, Tom Hardy, Mark Strong, Benedict Cumberbatch und John Hurt mit.
„Der Spion, der aus der Kälte kam“ (1965)
Mit seinem zweiten Spionagethriller „The Spy Who Came In from the Cold“, der kurz nach dem Bau der Berliner Mauer spielt, gelang Le Carré 1963 der internationale Durchbruch. Die Verfilmung unter der Regie von Martin Ritt mit den britischen Schauspielern Richard Burton und Claire Bloom sowie dem Österreicher Oskar Werner folgte zwei Jahre später und gewann 1966 in vier Kategorien, unter anderem als bester britischer Film, einen British Film Academy Award. In demselben Jahr erhielt Burton einen Golden Laurel und Werner - einen Golden Globe.
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