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Großbritannien setzt Beschränkung für homosexuelle Blutspender außer Kraft

© SNA / Alexej Suchorukow / Zur BilddatenbankBlutspende
Blutspende  - SNA, 1920, 14.12.2020
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Nach Angaben des britischen Gesundheitsministeriums wird es künftig in Großbritannien keinen rechtlichen Unterschied zwischen schwulen und heterosexuellen Männern beim Blutspenden mehr geben.
Bislang durften Männer in Großbritannien kein Blut spenden, wenn sie innerhalb von drei Monaten vor der Blutspende einen sexuellen Kontakt mit einem anderen Mann gehabt hatten. Jetzt wird diese Regel außer Kraft gesetzt.
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Laut der Mitteilung des Gesundheitsministeriums solle ab jetzt nur noch ausschlaggebend sein, ob eine Person innerhalb von drei Monaten wechselnde Sexualpartner oder eine feste Beziehung habe. Das Geschlecht des Partners spiele nun keine Rolle. Ab nun wird man bei der Auswahl von Blutspendern besonderes Augenmerk auf riskante Sexualpraktiken richten. Dazu zählt beispielsweise der sogenannte Chemsex, eine Form von Geschlechtsverkehr mehrerer Beteiligter unter dem Einfluss von Drogen.
Die neue Regelung soll im Sommer 2021 in Kraft treten. Der britische Gesundheitsminister bezeichnete sie als positiven Schritt, der „einzelne nach ihren Handlungen bewertet und nicht nach ihrer sexuellen Orientierung“.
In Deutschland dürfen schwule und bisexuelle Männer nur Blut spenden, wenn sie innerhalb eines Jahres keinen Sex mit einem anderen Mann hatten. Allerdings wird diese Regel von der deutschen Aidshilfe oft als diskriminierend bezeichnet.
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