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Zoll macht illegale Zigarettenfabrik in Wien dicht – Medien

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Zigaretten, Symboldild - SNA, 1920, 13.12.2020
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Der Zollfahndung und der Polizei ist ein massiver Schlag gegen die international agierende Zigarettenmafia in Österreich gelungen: Am Samstag haben Beamte in einer Lagerhalle in Wien-Floridsdorf insgesamt 13 Tonnen Tabak und zahlreiche Geräte beschlagnahmt. Dies berichtet die Zeitung „Heute“ am Sonntag.
Demnach konnte das verschlossene Gebäude nur mit Gewaltanwendung geöffnet werden. In der 1.300 m3 großen Halle haben sich eine komplette Produktionsanlage zum Herstellen von Zigaretten sowie Schlaf- und Wohnräume der Arbeiter befunden. Im Zuge der Hausdurchsuchung sei eine Person festgenommen worden.
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Ein hinzugezogener Experte von Philip Morris schätzt, dass die Zigarettenproduktionsmaschine zehn Wochen in Betrieb gewesen sei und in diesem Zeitraum etwa 52.000 Stangen Zigaretten produziert, weggebracht und veräußert worden seien. Der bisherige Umsatz würde mindestens 1,5 Millionen Euro auf dem Schwarzmarkt betragen, hieß es bei der „Heute“.

Geräte unterschiedlichen Ursprungs entdeckt

Nach Angaben des Experten wurde das Herzstück, die Zigarettenherstellungsmaschine, in der Tschechischen Republik hergestellt. Die weitere Ausrüstung stamme aus der Türkei und aus dem asiatischen Raum. Die Schließung von legalen Zigarettenfabriken in Osteuropa habe dazu geführt, dass diese Ausrüstung über dunkle Kanäle in die Hände von Kriminellen gelangt sei.
„Das ist ein massiver Schlag gegen die international organisierte Zigarettenmafia. Ich danke der Zollfahndung für die großartige Arbeit, die in diesem Fall geleistet wurde, um Konsumentinnen und Konsumenten sowie die redliche Wirtschaft zu schützen“, so Finanzminister Gernot Blümel.
Die Fahndung nach den Hintermännern würde auf Hochtouren laufen.
Das Strafhöchstmaß betrage bis zu 10 Millionen Euro Geldstrafe und bis zu 5 Jahren Haft.
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