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Venezolanische Opposition hält Volksbefragung gegen Maduro ab

© SNA / Carolina Cabral / Zur BilddatenbankOppositionsführer Juan Guaidó
Oppositionsführer Juan Guaidó - SNA, 1920, 12.12.2020
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Knapp eine Woche nach den Parlamentswahlen in Venezuela hat die Opposition die Regierung des amtierenden Präsidenten Nicolás Maduro herausgefordert.
„Heute erhebt Venezuela seine Stimme“, sagte der Oppositionsführer Juan Guaidó.
Bei der von der venezolanischen Opposition organisierten Befragung wurden die Bürger gefragt, ob sie Maduros Rücktritt und freie Parlaments- und Präsidentenwahlen verlangen sowie die Abstimmung am 6. Dezember anerkennen. Die Venezolaner im In- und Ausland konnten in Wahllokalen und im Internet abstimmen.
Am vergangenen Sonntag hatten in Venezuela inmitten einer schweren politischen und ökonomischen Krise die Parlamentswahlen stattgefunden. Nach Angaben der Nationalen Wahlkommission belege die sozialistische Regierungspartei PSUV nach Auszählung von rund 82 Prozent der Stimmen den ersten Platz mit 67,6 Prozent der Wählerstimmen. Auf dem zweiten Platz befinde sich demnach die Demokratische Allianz von der Opposition mit rund 18 Prozent der Stimmen.
Der venezolanische Präsident Nicolas Maduro bei einem Birefing nach der Abstimmung bei der Parlamentswahl - SNA, 1920, 08.12.2020
Darum siegten Sozialisten bei Parlamentswahl in Venezuela – Maduro
Bedeutende Teile der Opposition hatten die Wahlen mit der Begründung boykottiert, es sei mit Betrug zu rechnen. Wie die Organisation Amerikanischer Staaten (OAS) im Vorfeld erklärt hatte, seien die Voraussetzungen für freie und faire Wahlen nicht gegeben.
Auch einige lateinamerikanische Länder, die zur Lima-Gruppe gehören, hatten in einer gemeinsamen Erklärung betont, dass die am Sonntag in Venezuela abgehaltenen Parlamentswahlen unrechtmäßig gewesen seien. Die Erklärung war von 16 Ländern, darunter Brasilien, Chile, Kolumbien, Ecuador, Costa Rica und Honduras, unterschrieben worden.
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