„Querdenken“-Organisator in Leipzig wegen Corona-Erkrankung intubiert – Zeitung

Klinik in Berlin   - SNA, 1920, 12.12.2020
Einer der Organisatoren der "Querdenken"-Proteste in Leipzig soll sich mit dem Coronavirus infiziert haben und auf einer Intensivstation gelandet sein.
Wie die „Leipziger Volkszeitung“ (LVZ) am Freitag berichtete, muss einer der führenden Leipziger „Querdenker“-Köpfe auf einer Intensivstation künstlich beatmet werden.
Der nicht namentlich genannte Lockdown-Kritiker soll Anfang Dezember in eine Leipziger Klinik gebracht worden sein. Dies teilte Prof. Christoph Josten, Direktor des Leipziger Universitätsklinikums, am Freitagnachmittag auf der sächsischen Landespressekonferenz mit.
Querdenken-Demo - SNA, 1920, 10.12.2020
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„Einer der bekannten Querdenker, der in Leipzig demonstriert hat, wurde acht Tage später intubiert“, wurde Josten von der Zeitung zitiert.
Allerdings wurde nicht bekannt, in welchem der drei auf Covid-19-Behandlung spezialisierten Krankenhäuser der Stadt er behandelt wird. Hierbei kommen die Uniklinik, das Klinikum St. Georg und das Helios Park-Klinikum infrage.
Offenbar hatte sich der betreffende „Querdenken“-Organisator seit Anfang Dezember online nicht mehr zu Wort gemeldet. Die Leipziger „Querdenker“ (BewegungLeipzig) dementierten inzwischen in ihrer Telegram-Gruppe den Bericht über einen intubierten Corona-Patienten in ihren Reihen. In der BewegungLeipzig gäbe es überhaupt keinen bekannten Corona-Fall, hieß es. „Und somit auch niemanden, der wegen Corona auf der Intensivstation intubiert wurde.“
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