Iran exekutiert regimekritischen Journalisten Ruhollah Zam – Medien

© AP Photo / Ali ShirbandIrans regimekritischer Journalist Ruhollah Zam
Irans regimekritischer Journalist Ruhollah Zam - SNA, 1920, 12.12.2020
Der iranische regimekritische Journalist Ruhollah Zam ist am Samstag hingerichtet worden. Er wurde während der Anti-Regierungs-Proteste 2017 wegen der Anstiftung von Gewalt verurteilt. Dies berichtet Reuters unter Verweis auf die halboffizielle iranische Nachrichtenagentur „Nour“.
Der Oberste Gerichtshof des Iran bestätigte am Dienstag das Todesurteil von Zam, der 2019 nach Jahren im Exil festgenommen genommen wurde.
Zuvor lebte Zam in Frankreich und betrieb einen News-Kanal namens „Amad News“ in der Messaging-App Telegram. Dort hatte er mehr als eine Million Anhänger.
Zam wurde beschuldigt, mit französischen und israelischen Geheimdiensten gegen den Iran zu haben und versucht zu haben, den Iran durch Anstiftung zu Gewalt bei den Protesten von 2017 zu destabilisieren, so der Sender Aljazeera. Er bestritt die Vorwürfe.
Die Proteste von 2017 im Iran waren nach Angaben von Aljazeera die größten seit den Protesten der Grünen Bewegung von 2009, die das Land nach der umstrittenen Wiederwahl von Präsident Mahmoud Ahmadinejad erschütterten.
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