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„Der schnellste Weg“ gegen Corona-Gefahr: Linke plädiert für „solidarischen Lockdown“

© REUTERS / FABRIZIO BENSCHMenschen mit Schutzmasken in Berlin
Menschen mit Schutzmasken in Berlin - SNA, 1920, 12.12.2020
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Angesichts der bevorstehenden Beratungen über die Corona-Pandemie von Bund und Ländern spricht sich die Linke für einen „solidarischen Lockdown“ aus.
„Der schnellste Weg, die hohe gesundheitliche Gefährdung jetzt zu senken, führt über einen energischen Lockdown. Aber dieser Lockdown muss genauso sozial sein“, heißt es in einem Papier, das unter anderem die Parteichefs Katja Kipping und Bernd Riexinger sowie mehrere Landes- und Fraktionschefs aus den Bundesländern unterschrieben haben.
Wie aus dem Papier auch hervorgeht, müsse man sich jetzt freiwillig einschränken, um andere und sich selbst nicht in Gefahr zu bringen.
„Wer sich aber solidarisch einschränken will, muss es auch können“, heißt es in dem Dokument.
Laut den Linken-Politikern seien derzeit unter anderem eine Erhöhung des Kurzarbeitergeldes auf 90 Prozent, ein Überbrückungsgeld für Freischaffende und Selbstständige sowie ein Kündigungsmoratorium für Privat- und Gewerbemieter notwendig. Falls die Schulen und Kindergärten geschlossen würden, müsse der Verdienstausfall für Eltern, die zu Hause bleiben müssen, gesichert sein. In Pflegeeinrichtungen sollten Personal und Bewohner regelmäßig getestet und kostenfrei mit FFP2-Masken versorgt werden.
Klinik in Berlin   - SNA, 1920, 11.12.2020
„Sehr bald an der Grenze des Machbaren“: Charité-Chef warnt vor Überlastung der Kliniken
Was die wegen der Pandemie leerstehenden Hotels angeht, so sollten sie in Notunterkünfte für Wohnungslose umgewandelt werden sowie Menschen auf engem Wohnraum in der Quarantänezeit die notwendige räumliche Trennung anbieten.

Corona-Lage in Deutschland

Das Robert Koch-Institut (RKI) berichtet am Samstag über 28.438 neue Corona-Fälle, die die deutschen Gesundheitsämter binnen eines Tages übermittelt haben. Wie DPA weiter meldet, war der Höchststand am Freitag mit 29.875 Neuinfektionen registriert worden. Am vergangenen Samstag hatte die Zahl bei 23.318 gelegen.
Das Robert Koch-Institut hat seit dem Beginn der Pandemie insgesamt 1.300.516 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2 in Deutschland verzeichnet (Stand:12.12.). Inzwischen sind rund 957.500 Menschen genesen, wird gemeldet.
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