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Corona-Weihnachten: Nur jeder dritte Deutsche möchte Gäste haben – Forsa-Umfrage

© REUTERS / FABRIZIO BENSCHWeihnachtsbeleuchtung in Berlin
Weihnachtsbeleuchtung in Berlin - SNA, 1920, 12.12.2020
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Trotz Corona-Krise freuen sich 68 Prozent der Deutschen in diesem Jahr auf Weihnachten. Mindestens 31 Prozent der Befragten möchten auch Besuch empfangen. Dies geht aus einer Forsa-Umfrage des Fernsehmagazins „Life - Menschen, Momente, Geschichten“ vom Samstag hervor.
Jeder Siebte will beim Besuch einen Mund-Nase-Schutz anhaben und 63 Prozent der Menschen wollen einen angemessenen Abstand halten. Nur jeder Dritte möchte Gäste bei der Feier kurz umarmen.
Beim Thema Weihnachtsfeiertage seien die Menschen dreigeteilt: 29 Prozent der Befragten wollen diese Zeit ausschließlich mit Personen aus dem eigenen Haushalt verbringen, 35 Prozent – mit Verwandten oder Bekannten. Mindestens 31 Prozent der Teilnehmer werden sich kurz vor dem Fest entscheiden, ob sie jemanden besuchen bzw. selbst Besuch haben würden.
Was Geschenke betrifft, so will die Mehrheit (63 Prozent) trotz Pandemie genauso viel Geld für Geschenke ausgeben wie im Jahr zuvor. Fünf Prozent möchten sogar mehr Geschenkartikel kaufen, hieß es.
Mindestens 68 Prozent der Befragten halten es für wahrscheinlich, nächstes Jahr Weihnachten ohne Beschränkungen feiern zu können. An der Umfrage haben 1005 Menschen teilgenommen.
Das Robert Koch-Institut hat seit dem Beginn der Pandemie insgesamt 1.300.516 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2 in Deutschland verzeichnet (Stand:12.12.). Inzwischen sind rund 957.500 Menschen genesen.

Teil-Lockdown in Deutschland

Anfang Dezember hatten die Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Ministerpräsidenten der Länder bei ihren Beratungen beschlossen, dass der wegen der Corona-Pandemie verhängte Teil-Lockdown mit geschlossenen Restaurants, Museen, Theatern und Freizeiteinrichtungen bis zum 10. Januar 2021 verlängert werde.
Der Teil-Lockdown war in Deutschland Anfang November wegen steigender Corona-Infektionszahlen verhängt worden.
Klinik in Berlin   - SNA, 1920, 11.12.2020
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Merkel für härteren Lockdown

Bundeskanzlerin Angela Merkel war in der Generaldebatte im Deutschen Bundestag am Mittwoch erneut für einen härteren Lockdown eingetreten. Sie verwies auf Empfehlungen der Wissenschaft, jetzt die Kontakte weiter drastisch zu senken. Sie halte es daher für richtig, die Geschäfte nach Weihnachten bis mindestens 10. Januar zu schließen und auch den Unterricht an den Schulen zu minimieren.
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