Britische Sanktionen wegen angeblicher Menschenrechtsverletzung: Moskaus Reaktion kommt – Außenamt

© SNA / Ekaterina ChesnokovaAußenministerium Russlands (Archivfoto)
Außenministerium Russlands (Archivfoto) - SNA, 1920, 12.12.2020
Laut der Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, hält Moskau die von London gegen drei russische Staatsbürger wegen angeblicher Menschenrechtsverletzung in Tschetschenien verhängten Sanktionen für unbegründet und behält sich das Recht vor, Gegenmaßnahmen zu ergreifen, berichtet RIA Novosti.
„Wir haben die am 10. Dezember von der britischen Regierung angekündigte Entscheidung mit Unverständnis aufgenommen, nationale Sanktionen gegen drei russische Staatsbürger und eine Einheit der Nationalgarde wegen angeblicher Menschenrechtsverletzungen in der tschetschenischen Republik zu verhängen“, sagte Sacharowa in einer Erklärung am Samstag.
Moskau betrachte „diese unbegründete Entscheidung als einen klaren Beweis für die mangelnde Bereitschaft der britischen Behörden, ihren Konfrontationskurs gegenüber Russland aufzugeben“, betonte Sacharowa.
„Zweifellos wird sich diese politisch voreingenommene Demarche negativ auf die russisch-britischen zwischenstaatlichen Beziehungen auswirken. Unter Berücksichtigung des Grundsatzes der Gegenseitigkeit behalten wir uns das Recht vor, angemessene Gegenmaßnahmen zu ergreifen“, erklärte die Sprecherin.

Neue Sanktionen von USA und Großbritannien

Flaggen von USA und Großbritannien - SNA, 1920, 10.12.2020
Vorwurf Menschenrechtsverletzungen: USA und Großbritannien verhängen neue Sanktionen gegen Russland
Die USA und Großbritannien haben am Donnerstag neue Sanktionen gegen eine Reihe russischer Personen und Organisationen verhängt. Ihnen werden Menschenrechtsverletzungen von LGBT-Personen vorgeworfen.
Auf der Liste der von Großbritannien sanktionierten Personen befinden sich der ehemalige Polizeichef der Stadt Argun, Ajub Katajew, der stellvertretende Innenminister von Tschetschenien, Apty Alaudinow, sowie der Vorsitzende des tschetschenischen Parlaments, Magomed Daudow.
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