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Wie Schüler und Lehrer aus aller Welt virtuell russische Robotertechnik kennenlernen

© SNA / Alexander TrefilovProjekte von Rossotrudnitschestwo
Projekte von Rossotrudnitschestwo - SNA, 1920, 11.12.2020
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In Europa sind internationale Bildungsveranstaltungen für Schüler, Lehrer und Nachwuchswissenschaftler mit mehr als 100.000 Teilnehmern aus 92 Ländern abgehalten worden – Quests, Wettbewerbe, Onlinekurse und andere Aktivitäten, welche die Behörde Rossotrudnitschestwo organisiert hat.
In den Projekten nahmen mehr als 100.000 Erwachsene und Kinder aus 92 Ländern, darunter Großbritannien, Deutschland, Bulgarien, Italien, Spanien und Frankreich, teil. Wie die Projekte verliefen und ob man beim Studieren von Robotertechnik Russisch lernen kann, darüber gab die Vizepräsidentin des Wissenschaftlichen Bildungszentrums der Moskauer Staatlichen Technischen Universität Bauman, Margarita Stojanowa, Auskunft.
- In den vergangenen zwei Jahren wurden in Russland mehr als 40 internationale Online-Lernprogramme für Lehrer und Schüler aus der ganzen Welt gestartet. Dazu gehörten auch Veranstaltungen des Engineering-Zentrums der Bauman-Universität. Was haben Sie ihren Teilnehmern geboten?
In dieser Zeit haben wir vier große Projekte umgesetzt. In erster Linie war es ein Online-Kurs des jungen Ingenieurs für Schüler und Lehrer in den vorrangigen Richtungen der digitalen Wirtschaft – 3D-Modellieren, digitale Stoffkunde und Robotertechnik. An diesem Kurs nahmen mehr als 7000 Schüler und Lehrer aus 40 Ländern teil. Zudem organisierten wir einen internationalen Wettbewerb zur Anwendung der ergänzten Realität bei der Ausbildung in Ingenieur-Fachrichtungen.
In sechs Ländern haben wir für kleinste Zuhörer ab fünf Jahren „Ingenieur-Workshops“ für Schematechnik, 3D-Modellieren und Robotertechnik organisiert. Wir hatten mehr als 300 glückliche Kinder. Das vierte Projekt von uns sind Ausstellungen „Neue Digitaltechnologien in der Schule“.
Vorwärts in die Zukunft: Wie sich Bildung im digitalen Zeitalter verändert - SNA, 1920, 08.12.2020
Vorwärts in die Zukunft: Wie sich Bildung im digitalen Zeitalter verändert
- Alle ihre Projekte sind in englischer Sprache zugänglich, stimmt das?
Die Hauptsprache ist Russisch, doch wir holten Dolmetscher hinzu, weil nicht alle Kinder die Sprache auf dem notwendigen Niveau beherrschen. Zudem hatten wir auch viele Ausländer, die ebenfalls an diesen Veranstaltungen interessiert sind. Sie kamen, lernten andere kennen, deswegen hatten wir einen Dolmetscher für die Sprache des Austragungslandes. Der Onlinekurs hat auch englische Untertitel. Eine unserer Regel ist, dass wir das Interesse an der russischen Sprache wecken wollen und dies so gestalten, dass Schüler dadurch lernen, was für sie wirklich interessant ist. Via Robotertechnik, 3D-Modellieren, IT-Technologien, Programmieren.
- Die Teilnehmer befanden sich in verschiedenen Ländern der Welt. Wie wurde die Telearbeit organisiert?
Wir haben ein digitales Labor eingerichtet, ohne das unsere Vorlesungen und Seminare nicht so interessant und inhaltsvoll wären. Wir hatten keine Möglichkeit, praktische Kenntnisse zu vermitteln. Dank VR-Geräten können wir das gewährleisten. Dieses Gerät funktioniert in der virtuellen Realität, man benötigt spezielle Brillen und Helme. Doch nicht alle Schulen sind in der Lage, sich entsprechend auszustatten. Daher entwickelten wir noch eine Version für den Computer, die fast für jeden zugänglich ist.
Sie kann hochgeladen und installiert werden. Dort gibt es einige Vereinfachungen, die in der virtuellen Realität präsenter sind. Zum Beispiel der Moment, in dem wir Luftblasen plätten – in der Computer-Version ist das simpler dargestellt. Doch die wichtigsten Prozesse werden von den Kindern mit den eigenen Händen gemacht, als geschähe dies in einem Labor.
Digitalisierung (Symbolbild) - SNA, 1920, 09.12.2020
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- Jene, die ihre Kurse im Ausland absolvierten, bzw. Teilnehmer anderer Projekte von Rossotrudnitschestwo waren, kommen anschließend nach Russland, um zu studieren? Gibt es ein Interesse daran?
Bei uns gingen viele Anfragen von Schülern zur Durchführung von Tagesveranstaltungen bzw. zu vollständigen Reisen ein. Es war geplant, dies 2020 zu tun, doch bislang ist dies wegen der Pandemie leider unmöglich. Wir stehen in Kontakt mit den Absolventen unserer Kurse und Workshops, kommunizieren mit ihnen, schreiben uns gegenseitig. Die meisten Teilnehmer sind noch nicht in dem Alter, um sich Gedanken über die Hochschule zu machen, doch wir hoffen, dass unsere Veranstaltungen nützlich sind und sie sich dann für eine russische Hochschule entscheiden. Es muss nicht unbedingt eine technische, nicht unbedingt die Bauman-Universität sein. In Moskau sind wir dennoch in Wartestellung.
- Gibt es Pläne zur Ausweitung der Projekte in der Zukunft?
Das Engineering-Zentrum hat russlandweit derzeit mehr als 150 Filialen. Unsere erste Filiale im Ausland befindet sich in Kasachstan. Wir hoffen, dass wir es in der nächsten Zeit schaffen, weitere Filialen zu öffnen. Wir verhandeln aktiv mit Bulgarien und Weißrussland, weil wir dort mehrere Veranstaltungen organisierten, die bei Lehrern und Schülern auf Interesse gestoßen sind. Wir hoffen, dass alle unsere Projekte ständig bzw. systematisch werden.
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