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Nach Amokfahrt in Trier: Innenminister richten Arbeitsgruppe ein

© REUTERS / THILO SCHMUELGENPolizeieinsatz nach Amokfahrt in der Fußgängerzone von Trier
Polizeieinsatz nach Amokfahrt in der Fußgängerzone von Trier  - SNA, 1920, 10.12.2020
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Nach der Amokfahrt in Trier mit fünf Toten und vielen Verletzten will die Innenministerkonferenz (IMK) nach Angaben der dpa untersuchen, ob für solche Gewalttaten frühzeitig Anhaltspunkte ausgemacht werden können.
Eine Arbeitsgruppe der IMK solle dies analysieren und prüfen, ob bundesweit abgestimmte Indikatoren und darauf aufbauende Handlungskonzepte zur Verhinderung von Amoktaten und Anschlägen beitragen können. Ein entsprechender Vorschlag aus Rheinland-Pfalz habe bei seinen Kollegen breite Zustimmung gefunden, sagte Innenminister Roger Lewentz (SPD) am Donnerstagabend der Deutschen Presse-Agentur in Mainz.
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Parallelen zu der Amokfahrt in Trier habe es in Münster 2018, in Bottrop 2019 und im hessischen Volkmarsen 2020 gegeben, überall seien Autos verwendet worden. In Trier gehen die Ermittler weiter von einem Einzeltäter aus.

Amokfahrt in Trier

Nach bisherigen Erkenntnissen hatte der 51-jährige Deutsche aus dem Kreis Trier-Saarburg am 1. Dezember betrunken einen PS-starken Sportgeländewagen gezielt in Menschen in der Fußgängerzone von Trier gesteuert. Fünf Menschen starben, darunter ein neun Wochen altes Baby und dessen Vater.
Zu den Todesopfern zählen neben dem Baby und dem 45-jährigen Vater drei Frauen im Alter von 25, 52 und 73 Jahren. 14 Menschen wurden verletzt. Der Fahrer wurde nur vier Minuten nach der Alarmierung der Polizei gestoppt und festgenommen.
Die Ermittler gehen davon aus, dass der Amokfahrer ohne organisierten Hintergrund handelte. Die Staatsanwaltschaft stufte die Tat als mehrfachen Mord, Mordversuch und gefährliche Körperverletzung ein.
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