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In EU machen sich nur noch Deutsche richtig Sorgen um Klimawandel - EIB-Umfrage

© AFP 2021 / ODD ANDERSENDie schwedische Klimaaktivistin Greta Thunberg kommt in der Berliner Bundeskanzlei an, wo sie am 20. August 2020 die deutsche Bundeskanzlerin zu Gesprächen traf.
Die schwedische Klimaaktivistin Greta Thunberg kommt in der Berliner Bundeskanzlei an, wo sie am 20. August 2020 die deutsche Bundeskanzlerin zu Gesprächen traf. - SNA, 1920, 10.12.2020
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Die Bedeutung des Klimawandels nimmt bei den Menschen überall auf der Welt deutlich ab, geht aus einer neuen Umfrage der Europäischen Investitionsbank (EIB) hervor. Für die Deutschen ist Klimawandel 2020 auch nicht das allergrößte Problem.
Die Frage, die die EIB dabei mehr als 30.000 Menschen in der EU, in den USA und China stellte, hieß: „Was sind die drei größten Herausforderungen, denen die Bürger Ihres Landes derzeit gegenüberstehen?“ So empfinden laut der Umfrage noch wenigstens 51 Prozent der Deutschen den Klimawandel als eines der größten Probleme, was jedoch acht Prozent weniger ist als im Vorjahr. Hiermit liegt der Klimawandel bei den Deutschen nur auf dem zweiten Platz des Angst- oder Sorgen-Rankings - nach der Covid-19-Pandemie mit 68 Prozent der Befragten. 43 Prozent nannten die aktuelle wirtschaftliche und finanzielle Lage als eines der größten Probleme.
Offenbar verblassen die Erfolge der schwedischen Aktivistin Greta Thunberg und der Fridays-for-Future-Bewegung. Denn selbst mit nur 51 Prozent stehen die Deutschen im EU-Vergleich ganz oben und fast alleine da. Zwar stufen noch 45 Prozent der befragten Österreicher das Klimaproblem so hoch wie die Deutschen ein. In Frankreich, Italien, Schweden oder dem Kohleland Polen macht sich dagegen nur ein Drittel der Menschen richtig Sorgen wegen des Klimawandels. In Tschechien, dem Land der Atomkraft, sind es nur 18 Prozent.
Im Allgemeinen ist der Klimawandel in der EU im Vergleich zum 2019 vom ersten auf den vierten Platz der größten Herausforderungen zurückgefallen. Dafür überwiegt in vielen Ländern die Angst vor der Pandemie sowie vor der Wirtschafts- und Finanzkrise und Arbeitslosigkeit.

Chinesen vs. Amerikaner

In den USA liegt der Klimawandel lediglich auf dem 7. Platz der größten Herausforderungen. Was macht den Amerikanern aktuell viel mehr Sorgen? Die Corona-Pandemie – davor haben 73 Prozent Angst, dann die aktuelle Wirtschafts- und Finanzlage, die Arbeitslosigkeit, die Finanzkrise, der Zugang zur Medizin bzw. die politische Instabilität. In China dagegen liegen die Sorgen um den Klimawandel mit 61 Prozent sogar auf dem ersten Platz. Ähnlich viele (60 Prozent) halten die Wirtschafts- und Finanzkrise für eine der drei größten Gefahren – und nur 59 Prozent die Corona-Pandemie.
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