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Erdogan: Türkei bereit zu Grenzöffnung zu Armenien – unter dieser Bedingung

© SNA / Sergey GuneevDer türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan (Archivfoto)
Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan (Archivfoto) - SNA, 1920, 10.12.2020
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Bei einer Feier anlässlich des aserbaidschanischen Erfolgs im Krieg um Bergkarabach hat sich der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan mit eindringlichen Worten an Armenien gewandt. Sollte Eriwan positive Schritte für den regionalen Frieden unternehmen, wäre Ankara laut Erdogan bereit, die Grenztore der Türkei zu Armenien zu öffnen.
Ihm zufolge hat Ankara keine Probleme mit dem armenischen Volk.
„Wir sind Unterstützer des Friedens in der Region und bereit, die Grenztore zu Armenien zu öffnen. Wir haben keine Probleme mit dem armenischen Volk”, sagte Erdogan am Donnerstag auf einer Pressekonferenz in der aserbaidschanischen Hauptstadt Baku.
Er fügte hinzu, er habe mit seinem aserbaidschanischen Amtskollegen, Ilham Alijew, die Bildung einer Plattform für regionale Zusammenarbeit erörtert. Sechs Länder würden laut Erdogan in diesem neuen Format vertreten sein.
Der türkische Staatschef unterstrich, er habe Probleme mit der armenischen Führung und nicht mit der Bevölkerung. Armenien könne aber zusammen mit der Türkei, Russland, dem Iran, Aserbaidschan und Georgien an der geplanten regionalen Plattform teilnehmen.
Die Grenze zwischen Armenien und der Türkei beträgt 311 Kilometer. Es gibt zwei Grenzübergänge, die die Türkei jedoch aufgrund des Bergkarabachkonflikts seit 1993 geschlossen hat.
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Erdogan hat am Donnerstag an einer Militärparade in Baku teilgenommen. Der Grund für die Feier: der Erfolg Aserbaidschans im Krieg um das autonome Gebiet Bergkarabach.
In der Nacht zum 10. November hatten Russlands Präsident Wladimir Putin, sein aserbaidschanischer Amtskollege Ilcham Alijew und der armenische Premierminister Nikol Paschinjan eine Waffenstillstandsvereinbarung für Bergkarabach erzielt.
Die Vereinbarung sieht den vollständigen Waffenstillstand in Bergkarabach ab dem 10. November vor. Aserbaidschan und Armenien bleiben dabei in den von ihnen besetzten Stellungen. Das Dokument schließt außerdem den Austausch von Kriegsgefangenen mit ein.
Armenien soll drei Kreise an Baku zurückgeben. Darüber hinaus sollen entlang der Berührungslinie in Bergkarabach und des Korridors Latschin 1960 russische Friedenssoldaten, 90 Schützenpanzerwagen sowie 380 Militärfahrzeuge und Spezialtechnik stationiert werden.
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