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Argentinien unterzeichnet Vertrag über Lieferung von russischem Impfstoff „Sputnik V“

© AFP 2021 / ESTEBAN COLLAZODer argentinische Präsident Alberto Fernandez
Der argentinische Präsident Alberto Fernandez - SNA, 1920, 10.12.2020
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Argentinien hat laut dem Präsidenten des Landes, Alberto Fernandez, einen Vertrag mit Russland über die Lieferung des russischen Impfstoffs „Sputnik V“ unterschrieben. Das Land will nach Aussage des argentinischen Staatschefs bereits im Januar und Februar etwa zehn Millionen Menschen impfen.
„Gestern haben wir einen Vertrag unterzeichnet, der die Lieferung russischer Impfstoffe nach Argentinien sicherstellt. Dies ist der dritte Vertrag, welchen unser Land unterzeichnet hat“, sagte der argentinische Präsident gegenüber Reportern.
„Wir werden genug Dosen haben, um zehn Millionen Argentinier im Januar und Februar zu impfen“, sagte Fernandez.
Fünf Millionen Dosen seien für Januar angesetzt, weitere fünf Millionen für Februar, betonte der Präsident.
Bis Ende des Jahres wollen die argentinischen Behörden 600.000 Dosen Impfstoffe erhalten, um 300.000 Menschen zu impfen. Zuerst sollten diejenigen Bürger geimpft werden, die Risikogruppen angehören.

„Sputnik V“

Das russische Gesundheitsministerium hatte im August den weltweit ersten Impfstoff zur Prävention der Covid-19-Erkrankung registriert, der vom Gamaleja-Institut für Epidemiologie und Mikrobiologie in Moskau gemeinsam mit dem Russischen Direktinvestitionsfonds (RDIF) entwickelt worden war. Der Impfstoff besteht aus zwei Komponenten, die in dreiwöchigem Abstand verabreicht werden.
Die klinischen Tests des Serums gegen Sars-CoV-2 hatten am 7. September in Moskau begonnen. Zwei Tage danach wurden die ersten Probanden geimpft. Insgesamt 40.000 Freiwillige nahmen an der Erprobung teil. 10.000 von ihnen sollen ein Placebo bekommen haben.
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Derzeit erfolgen die klinischen Tests von „Sputnik V“ nicht nur in Russland, sondern auch in Weißrussland, den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) sowie in Indien und Brasilien.
Die Wirksamkeit des Impfstoffs „Sputnik V“ belief sich nach der zweiten Zwischendatenanalyse am 28. Tag nach Verabreichung der ersten Immunisierung an Freiwilligen auf 91,4 Prozent. 42 Tage nach der ersten Dosis des Impfstoffs betrug die Wirksamkeit mehr als 95 Prozent.
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