Russland richtet Dokumente zu zweitem Corona-Impfstoff an WHO

© SNA / Michail Golenkov / Zur Bilddatenbank Russischer Impfstoff EpiVacCorona

Russischer Impfstoff EpiVacCorona - SNA, 1920, 09.12.2020
Die russische Verbraucherschutzbehörde Rospotrebnadsor hat laut ihrer Leiterin Anna Popowa Dokumente über den zweiten Impfstoff „EpiVacCorona“ an die Weltgesundheitsorganisation (WHO) zur Kenntnisnahme gerichtet.
„Am 8. Dezember wurden Dokumente für einen weiteren russischen Impfstoff - ‚EpiVacCorona‘ - an die Weltgesundheitsorganisation gerichtet, und wir erwarten eine Entscheidung der Weltgesundheitsorganisation“, sagte Popowa bei einer Konferenz, die dem Kampf gegen die neue Coronavirus-Infektion und andere Infektionskrankheiten gewidmet war.
Unter anderem teilte Popowa mit, dass bisher etwa 1000 Freiwillige im Rahmen der Nachregistrierungstests mit „EpiVacCorona“ geimpft worden seien.
„Zurzeit gehen die Nachregistrierungsforschungen des Impfstoffs, eines Peptidimpfstoffes, den ‚Vektor‘ entwickelt hat, weiter. Bisher ist 1000 Menschen im Rahmen der klinischen Nachregistrierungsstudien das Vakzin verabreicht worden“, betonte Popowa.
Zudem verwies sie darauf, dass die Studie gut verlaufe. Alle seien wohlauf, Komplikationen gebe es keine.

„EpiVacCorona“

Der zweite russische Corona-Impfstoff mit dem Namen „EpiVacCorona“ wurde vom staatlichen Forschungszentrum „Vektor“ der Verbraucherschutzbehörde Rospotrebnadsor entwickelt.
Corona-Impfstoff (Symbolbild) - SNA, 1920, 09.12.2020
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Am 17. November hatte der Generaldirektor des Nowosibirsker Forschungszentrums „Vektor“, Rinat Maksjutow, mitgeteilt, dass der Impfstoff auf der Basis von Peptidantigenen am 13. Oktober registriert worden sei und sich in der dritten Phase der Nachregistrierungstests befinde.
Ihm zufolge enthält dieser Impfstoff nur kurze Abschnitte eines viralen Proteins, was seine Sicherheit erhöhe. Dies ermögliche, ihn für Menschen mit geschwächter Immunität und immunsuppressiven Zuständen zu verwenden, erklärte Maksjutow.
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