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RKI: Deutsche Bevölkerung nach Lockdown schwerer als vorher

© REUTERS / FABRIZIO BENSCHTeilnehmerin der Veranstaltung Rent-a-Santa im ehemaligen Flughafen Berlin-Tempelhof
Teilnehmerin der Veranstaltung Rent-a-Santa im ehemaligen Flughafen Berlin-Tempelhof - SNA, 1920, 09.12.2020
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Die Deutschen haben laut einer Studie des Robert Koch-Instituts (RKI) nach dem Lockdown zur Eindämmung der Corona-Pandemie im Frühjahr mehr gewogen als zuvor – und zwar durchschnittlich ein gutes Kilo.
„Körpergewicht und Body Mass Index (BMI) haben seit Einführung der Eindämmungsmaßnahmen zugenommen“, heißt es in einem am Mittwoch veröffentlichten Bericht. Möglicherweise hätten sich die Eindämmungsmaßnahmen auf das Ernährungs- und Bewegungsverhalten ausgewirkt.
Das mittlere Körpergewicht habe sich im Zeitraum April bis August des vergangenen Jahres bei 77,1 Kilo belaufen, im gleichen Zeitraum 2020 schon bei 78,2 Kilo gelegen. Der mittlere BMI stieg laut der Studie von 25,9 im April bis August 2019 auf 26,4 im Vergleichszeitraum dieses Jahren. Der BMI wird aus Körpergröße und -gewicht berechnet und gilt als Indikator für Übergewicht und Adipositas.
Annegret Kramp-Karrenbauer (Archivfoto) - SNA, 1920, 09.12.2020
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Befragt wurden Menschen ab 15 Jahren bundesweit zwischen April 2019 und September 2020. Die Studie erfolgte telefonisch. Dabei sollten die rund 23.000 Teilnehmer ihre Größe und ihr Gewicht nennen.
Untersucht wurden auch andere Gesundheitsaspekte. „Keine Unterschiede zeigten sich in der Allgemeinbevölkerung bei der depressiven Symptomatik sowie der erhaltenen und geleisteten Unterstützung im Haushalt”, hieß es. Insgesamt sei kein einheitliches Bild zu erkennen. Nötig seien weiterführende Untersuchungen.
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