Piloten katapultieren sich aus startendem F-18: Kampfjet landet im Gras – Video

Zwei australische Piloten haben sich am Dienstag aus dem Kampfjet F/A-18 Super Hornet per Schleudersitz katapultiert. Der Vorfall ereignete sich nach Angaben des Portals „9News“ beim Start vom Militärflugplatz der Royal Australian Air Force Amberley im Bundesstaat Queensland.
Laut einem Zeugen stieg ein Jet des Typs F/A-18 Super Hornet gerade neben anderen sieben Maschinen in die Luft, als dieser plötzlich Triebwerkprobleme zu bekommen schien.
Zwei Piloten des Kampfjets konnten das Flugzeug erfolgreich per Schleudersitz verlassen. Die Maschine landete dabei neben der Landebahn im Gras.
Das Verteidigungsministerium des Landes bestätigte am Dienstagnachmittag, dass beide Piloten in Sicherheit sind.
„Die Behörde kann bestätigen, dass es auf der RAAF-Basis Amberley  zu einem Vorfall mit einem Flugzeug der Luftwaffe gekommen ist“, so ein Sprecher des Verteidigungsministeriums.
„Die Besatzung dieser Maschine ist sicher. Kein anderes Personal war betroffen. Oberste Priorität der Behörde ist die Sicherheit des Personals auf der RAAF-Basis Amberley. Das Ministerium wird weitere Informationen bereitstellen, sobald die mit dem Vorfall verbundenen Sofortmaßnahmen abgeschlossen sind“, verlautet es aus der Mitteilung.

F/A-18 Super Hornet

Die F/A-18 Super Hornet ist ein zweistrahliges Mehrzweckkampfflugzeug des US-amerikanischen Herstellers McDonnell Douglas. Es ist eine umfassende Weiterentwicklung des bisherigen Hornet-Jets. Anders als bei den meisten Aufwertungen innerhalb einer Flugzeugfamilie wurde hier die Flugzeugzelle zu großen Teilen neu konstruiert.
Die Maschine ist um etwa 30 Prozent größer und deutlich leistungsfähiger.
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