Gegner aufgepasst: MiG-Piloten üben bei Nacht Abfangen von Kampffliegern – Video

Kampfpiloten eines Luftregiments im Nordosten Russlands haben Abfangmanöver von Flugzeugen des angenommenen Feindes bei Nacht eingeübt. Das russische Verteidigungsministerium veröffentlichte die Aufnahmen des Einsatzes im Netz.
Die Flüge wurden laut der russischen Militärbehörde über der russischen Halbinsel Kamtschatka im Fernen Osten des Landes durchgeführt.
Die „gegnerische“ Maschine wurde von dem russischen MiG-31-Abfangjäger simuliert, der sich bei Nacht den wichtigen Objekten auf der Kamtschatka-Halbinsel auf eine minimale Distanz annäherte, um einen Raketenschlag zu versetzen.
Um den „Feind“ abzufangen wurde eine MiG-31BM alarmiert, die zu ihrem Einsatz vom Flugplatz Elisowo startete. Die Piloten mussten dabei selbstständig die Maschine des angenommenen Feindes finden, bevor diese mit Luft-Luft-Raketen angegriffen wurde.

MiG-31

Der Abfangjäger, dessen Nato-Codename „Foxhound“ lautet, startete 1975 zum Jungfernflug. Die erste Maschine wurde 1981 in Dienst gestellt und 1983 für einsatzbereit erklärt. Die Herstellung der MiG-31 wurde in Russland 1994 eingestellt. Aktuell verfügt das Land über mehr als 250 MiG-31 verschiedener Modifikationen.
Der russische Abfangjäger MiG-31 ist in der Lage, nicht nur Aufklärungs- und Bombenflugzeuge eines Gegners zu vernichten, sondern auch nach ballistischen und Flügelraketen zu suchen und diese abzufangen. Die Maschine kann selbst tieffliegende orbitale Satelliten bekämpfen.
Der Jäger kann eine Geschwindigkeit von bis zu 3000 Stundenkilometern entwickeln und sich in eine Höhe von bis zu 30.000 Metern begeben.
Die MiG-31BM ist mit einem modernen Lenk- und Kontrollsystem ausgestattet und kann gleichzeitig bis zu sechs Luftziele vernichten, darunter auch Marschflugkörper und ballistische Raketen.
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