Forbes veröffentlicht Liste der mächtigsten Frauen der Welt: Zwei Deutsche in der Top-10

© AP Photo / Stephanie LecocqDie deutsche Bundeskanzlerin, Angela Merkel, und die Vorsitzende der EU-KOmmission, Ursula von der Leyen
Die deutsche Bundeskanzlerin, Angela Merkel, und die Vorsitzende der EU-KOmmission, Ursula von der Leyen - SNA, 1920, 09.12.2020
Zehn Staatsoberhäupter, 38 CEOs, fünf Entertainerinnen und mehrere andere – das Wirtschaftsmagazin „Forbes“ hat zum 17. Mal seine jährliche Liste mit den 100 einflussreichsten Frauen der Welt veröffentlicht. 17 Persönlichkeiten haben es zum ersten Mal in die Top-100 geschafft.
An der Spitze der Liste steht (zum zehnten Mal in Folge) die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel, gefolgt von der Chefin der Europäischen Zentralbank, Christine Lagarde, die zum zweiten Mal in Folge den Platz zwei belegt. Mit der Präsidentin der EU-Kommission, Ursula von der Leyen, die ihren Erfolg von dem vergangenen Jahr bekräftigt hat, gibt es zum zweiten Mal in Folge zwei Deutsche in der Forbes-Top-10.
Eine der Neulinge ist Kamala Harris, die offenbar als erste Frau, als erste Schwarzamerikanerin und als erste Asiatin zur US-Vizepräsidentin gewählt worden sein soll – und sofort auf Platz drei im Forbes-Rating gelandet ist. Die Sprecherin des US-Repräsentantenhauses, Nancy Pelosi, die im vergangenen Jahr den dritten Platz des Ratings erreicht hat, fiel diesmal auf Platz sieben zurück.

Das sind die zehn mächtigsten Frauen der Welt:

Platz 1: Angela Merkel, 64, deutsche Bundeskanzlerin (Platz 1 im Vorjahr)

© REUTERS / HANNIBAL HANSCHKEAngela Merkel, Bundeskanzlerin der Bundesrepublik Deutschland
Angela Merkel, Bundeskanzlerin der Bundesrepublik Deutschland - SNA, 1920, 09.12.2020
Angela Merkel, Bundeskanzlerin der Bundesrepublik Deutschland

Platz 2: Christine Lagarde, 64, EZB-Chefin (Platz 2 im Vorjahr)

© AP Photo / Tolga AkmenChristine Lagarde, Präsidentin der Europäischen Zentralbank (EZB)
Christine Lagarde, Präsidentin der Europäischen Zentralbank (EZB) - SNA, 1920, 09.12.2020
Christine Lagarde, Präsidentin der Europäischen Zentralbank (EZB)

Platz 3: Kamala Harris, 56, Senatorin für US-Bundesstaat Kalifornien, eventuell designierte US-Vizepräsidentin (im Vorjahr nicht in die Liste aufgenommen)

© REUTERS / LEAH MILLISKamala Harris, Senatorin für US-Bundesstaat Kalifornien, eventuell designierte US-Vizepräsidentin
Kamala Harris, Senatorin für US-Bundesstaat Kalifornien, eventuell designierte US-Vizepräsidentin - SNA, 1920, 09.12.2020
Kamala Harris, Senatorin für US-Bundesstaat Kalifornien, eventuell designierte US-Vizepräsidentin

Platz 4: Ursula von der Leyen, 62, Präsidentin der EU-Kommission (Platz 4 im Vorjahr)

© SNA / Alexej Witwizki EU-Kommissionschefin Ursula Von Der Leyen (Archiv)
 EU-Kommissionschefin Ursula Von Der Leyen (Archiv) - SNA, 1920, 09.12.2020
EU-Kommissionschefin Ursula Von Der Leyen (Archiv)

Platz 5: Melinda Gates, 56, Ko-Vorsitzende der wohltätigen Stiftung „Bill & Melinda Gates Foundation“ (Platz 6 im Vorjahr)

© AFP 2022 / Bryan BedderMelinda Gates, Ko-Vorsitzende der wohltätigen Stiftung „Bill & Melinda Gates Foundation“
Melinda Gates, Ko-Vorsitzende der wohltätigen Stiftung „Bill & Melinda Gates Foundation“ - SNA, 1920, 09.12.2020
Melinda Gates, Ko-Vorsitzende der wohltätigen Stiftung „Bill & Melinda Gates Foundation“

Platz 6: Mary Barra, 59, CEO bei General Motors (Platz 5 im Vorjahr)

© AP Photo / Paul SancyaMary Barra, CEO bei General Motors
Mary Barra, CEO bei General Motors  - SNA, 1920, 09.12.2020
Mary Barra, CEO bei General Motors

Platz 7: Nancy Pelosi, 80, Sprecherin des US-Repräsentantenhauses(Platz 3 im Vorjahr)

© AP Photo / Patrick SemanskyNancy Pelosi, Sprecherin des US-Repräsentantenhauses
Nancy Pelosi, Sprecherin des US-Repräsentantenhauses - SNA, 1920, 09.12.2020
Nancy Pelosi, Sprecherin des US-Repräsentantenhauses

Platz 8: Ana Patricia Botín, 60, Aufsichtsratsvorsitzende der spanischen Universalbank Banco Santander (Platz 8 im Vorjahr)

© AFP 2022 / JAVIER SORIANOAna Patricia Botín, Aufsichtsratsvorsitzende der spanischen Banco Santander
Ana Patricia Botín, Aufsichtsratsvorsitzende der spanischen Banco Santander - SNA, 1920, 09.12.2020
Ana Patricia Botín, Aufsichtsratsvorsitzende der spanischen Banco Santander

Platz 9: Abigail Johnson, 58, Präsidentin und CEO der US-Investmentfirma Fidelity Investments (Platz 7 im Vorjahr)

© AFP 2022 / Drew AngererAbigail Johnson, Präsidentin und CEO der US-Investmentfirma Fidelity Investments (FMR)
Abigail Johnson, Präsidentin und CEO der US-Investmentfirma Fidelity Investments (FMR) - SNA, 1920, 09.12.2020
Abigail Johnson, Präsidentin und CEO der US-Investmentfirma Fidelity Investments (FMR)

Platz 10: Gail Boudreaux, 60, Präsidentin und CEO des US-Krankenversicherungsunternehmens Anthem (im Vorjahr nicht in die Liste aufgenommen)

© AFP 2022 / Nicholas HuntGail Boudreaux, CEO bei Anthem Inc
Gail Boudreaux, CEO bei Anthem Inc - SNA, 1920, 09.12.2020
Gail Boudreaux, CEO bei Anthem Inc
Die Vorstandsvorsitzende der ThyssenKrupp AG, Martina Merz, bekleidet Platz 19. Melanie Kreis, Geschäftsführerin und Vorstandsmitglied der Deutschen Post, erreichte Platz 65 in der Liste.
Unter den „Neuankömmlingen“ befinden sich die Gouverneurin von Tokio; Yuriko Koike (Platz 63), die Schweizer Bundespräsidentin, Simonetta Sommaruga (Platz 56); und die finnische Regierungschefin; Sanna Marin (Platz 85). Auch Kelly Zhang, die den TikTok-Betreiber Bytedance in China leitet, hat es nun auf die Liste geschafft (Platz 62).
Europäische Politikerinnen sind auch durch die belgische Premierministerin, Sophie Wilmes, (Platz 71) und die dänische Regierungschefin; Mette Fredriksen, (Platz 75) vertreten.
Die britische Königin, Elisabeth II., landete auf Platz 46.
Russland ist – wie bereits vor einem Jahr – auf der Liste der einflussreichsten Frauen nur mit der Zentralbankchefin Elwira Nabiullina vertreten.
Bundeskanzlerin Angela Merkel im Bundestag (09.12.2020) - SNA, 1920, 09.12.2020
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Auch die Pop-Sängerinnen Rihanna (Paltz 69), Beyoncé (Platz 72), Taylor Swift (PLatz 82) sowie die Schauspielerin Reese Witherspoon (Platz 92) wurden in die Forbes-Liste aufgenommen.
Der Platz 100 gehört diesmal der Stimmrechtsverfechterin Stacey Abrams. Laut Forbes setzte sie sich für die Registrierung von rund 800.000 Menschen zur Stimmabgabe im US-Bundesstat Georgia ein und trug dazu bei, dass zum ersten Mal seit 28 Jahren ein demokratischer Präsidentschaftskandidat in dem Bundesstaat gewonnen hat.
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