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Russland bereit zur Aufnahme der Produktion des Corona-Impfstoffs in Algerien

© REUTERS / TATYANA MAKEYEVACOVID-19 - Coronavirus Impstoff "Sputnik V"
COVID-19 - Coronavirus Impstoff Sputnik V - SNA, 1920, 08.12.2020
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Russland ist bereit, den Corona-Impfstoff „Sputnik V“ in Algerien zu produzieren, und diskutiert jetzt diese Möglichkeit mit den lokalen Behörden. Das erklärte der russische Botschafter in Algerien Igor Beljajew in einem Gespräch mit der Nachrichtenagentur Sputnik.
„Wir haben diesen Moment (die Möglichkeit der Herstellung des Impfstoffs – Anm. d. Red.) bei unseren Treffen mit den Ministern für Gesundheitswesen und für pharmazeutische Industrie (Algeriens – Anm. d. Red.) besprochen. Russland ist zur Zusammenarbeit mit Algerien bereit, um den Impfstoff auf lokaler Ebene zu produzieren. Ich meine den russischen Direktinvestitionsfonds, der sich mit der Verteilung des Impfstoffs außerhalb des Landes befasst“, sagte Beljajew.
„Der russische Direktinvestitionsfonds bietet verschiedene Formen der Zusammenarbeit an, darunter auch den Erwerb, den Technologietransfer, die gemeinsame Produktion und die Teilnahme an der dritten Testphase. Das sind Formen (der Zusammenarbeit – Anm. d. Red.), die wir der algerischen Seite angeboten haben“, sagte der Botschafter.

„Sputnik V“

Im August hatte das russische Gesundheitsministerium den weltweit ersten Impfstoff zur Vorbeugung der Covid-19-Erkrankung registriert, der vom Gamaleja-Institut für Epidemiologie und Mikrobiologie in Moskau gemeinsam mit dem Russischen Direktinvestitionsfonds (RDIF) entwickelt worden war.
Der Impfstoff, der den Namen „Sputnik V“ erhielt, besteht aus zwei Komponenten, die in dreiwöchigem Abstand verabreicht werden. Der Impfstoff basiert auf einer untersuchten und bewährten Plattform von menschlichen Adenovirus-Vektoren, deren wichtige Vorteile Sicherheit, Wirksamkeit und das Fehlen langfristiger negativer Folgen sind.
Die dritte klinische Testphase erfolgt zurzeit in Weißrussland, den Vereinigten Arabischen Emiraten, Venezuela und einigen anderen Ländern.
Wettlauf der Corona-Impfstoffe: Zu schnell und zu gefährlich? - SNA, 1920, 03.12.2020
Wettlauf der Corona-Impfstoffe: Zu schnell und zu gefährlich?
Mehr als 50 Länder haben bereits ihre Anträge für den Erwerb von mehr als 1,2 Milliarden Dosen des Impfstoffs „Sputnik V“ an Russland gerichtet. Der Impfstoff für die Lieferungen an ausländische Märkte soll von internationalen Partnern des russischen Direktinvestitionsfonds in Indien, Brasilien, China, Südkorea und anderen Ländern hergestellt werden.
Am 5. Dezember hat in Russland im Auftrag von Präsident Wladimir Putin eine groß angelegte Impfung gegen das Coronavirus - vor allem für die zwei Risikogruppen Ärzte und Lehrer - begonnen.
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