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Russische Friedensstifter beenden Wiederaufbau von zwei Krankenhäusern in Bergkarabach

© SNA / Maxim Blinow / Zur BilddatenbankRussische Militärs bauen Feldlazarett in Stepanakert auf
Russische Militärs bauen Feldlazarett in Stepanakert auf - SNA, 1920, 08.12.2020
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Russlands Friedenstruppen hoffen laut dem Leiter des Zentrums für medizinische Versorgung im Zentrum für friedensstiftende Tätigkeiten Russlands Oberstleutnant Jegor Demidowitsch, dass der Wiederaufbau zweier Krankenhäuser in der international nicht anerkannten Republik Bergkarabach unter ihrer Teilnahme in den kommenden Wochen abgeschlossen wird.
„Das Krankenhaus im Kreis Martuninski wird innerhalb von zwei Wochen wiederhergestellt, dort wurden hauptsächlich Glasscheiben durch Splitter beschädigt. Eben jetzt hat die Renovierung des Krankenhauses in Martakert begonnen. Dort gingen die Glasscheiben etwas mehr kaputt, das Gebäude des Krankenhauses selbst wurde nicht beschädigt. Die tragenden Konstruktionen wurden nicht beschädigt, das Problem sind dort ebenfalls die Glasscheiben. Dort ist die betroffene Fläche etwas größer, und wir werden zirka drei Wochen brauchen“, so Demidowitsch.
Wie er weiter betonte, gibt es keine Probleme mit der Lieferung von Materialien und anderen Mitteln, die für den Wiederaufbau der Krankenhäuser in Bergkarabach vonnöten sind.
„Es gibt genug Fachkräfte und Technik. Wir haben auch mit den lokalen Behörden eine sehr gute gegenseitige Verständigung“, fügte Demidowitsch hinzu.
Ferner teilte er mit, dass die russischen Friedenstruppen auch mit dem Internationalen Komitee vom Roten Kreuz aktiv zusammenarbeiteten und demnächst planten, ein gemeinsames Projekt zur Ausstattung von Räumen der medizinischen Nothilfe ins Leben zu rufen.

Eskalation in Bergkarabach

Ende September war der Konflikt in Bergkarabach eskaliert. Zwischen Armenien und Aserbaidschan kam es zu schweren militärischen Auseinandersetzungen. Auf beiden Seiten gab es viele Tote und Verletzte zu beklagen. Baku und Jerewan machten sich gegenseitig für die Verschärfung der Lage verantwortlich.
Die Konfliktparteien unternahmen mehrere Versuche, einen Waffenstillstand zu schließen, aber erfolglos. Schließlich wurde in der Nacht zum 10. November unter Vermittlung Russlands eine Waffenstillstandsvereinbarung erzielt.

Waffenstillstandsvereinbarung für Bergkarabach

Die Vereinbarung sieht den vollständigen Waffenstillstand in Bergkarabach ab dem 10. November vor. Aserbaidschan und Armenien bleiben dabei in den von ihnen besetzten Stellungen. Das Dokument beinhaltet außerdem den Austausch von Kriegsgefangenen sowie die Stationierung der russischen Friedensstifter entlang der Berührungslinie in Bergkarabach und des Korridors Latschin.
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