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Rassismus-Eklat bei Champions League: Türkische Mannschaft verlässt Spielfeld

© REUTERS / CHARLES PLATIAURassismus-Eklat bei Champions League in Paris, 8. Dezember 2020
Rassismus-Eklat bei Champions League in Paris, 8. Dezember 2020 - SNA, 1920, 08.12.2020
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Bei einem Champions-League-Spiel in Paris ist es am Dienstag zwischen dem französischen Fußball-Meister Paris Saint-Germain und Basaksehir aus Istanbul zu einem Eklat gekommen: Ein Co-Trainer des türkischen Teams, Pierre Webó, soll rassistisch beleidigt worden sein.
Daraufhin hat die türkische Mannschaft geschlossen das Spielfeld verlassen. Paris zeigte sich solidarisch.
Der vierte Offizielle Sebastian Colţescu hatte Schiedsrichter Ovidiu Hategan, beide aus Rumänien, offenbar über ein Vorgehen informiert, das am Spielfeldrand stattgefunden habe. Dies schreibt Focus Online. Im Zuge dessen soll der vierte Offizielle den Co-Trainer des türkischen Meisters, Pierre Webó, rassistisch beleidigt haben. Webó beschwerte sich vehement - und sah dafür die Rote Karte.
Übereinstimmenden Berichten zufolge soll der vierte Offizielle Colţescu dem Schiedsrichter angedeutet haben, dass der "Negru" vom Platz müsse. "Negru" heißt auf Rumänisch schwarz. Der vierte Offizielle hatte sich in einem Streit mit Basaksehir-Spieler Demba Ba (Ex-Hoffenheim) mit dieser Übersetzung rauszureden versucht. Demba Ba machte daraufhin laut deutlich, dass es so oder so rassistisch sei. Schließlich sage man ja auch nicht, dass "der Weiße" vom Platz müsse.
Nach dem Eklat verließ Basaksehir das Feld. Paris zeigte sich solidarisch und ging ebenfalls vom Platz.
Das Spiel soll laut Medienberichten aber fortgesetzt werden.
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