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Anruf bei Pennsylvania: Trump wollte Wahlergebnisse kippen – WP

© REUTERS / CARLOS BARRIADonald Trump am 13. November 2020
Donald Trump am 13. November 2020 - SNA, 1920, 08.12.2020
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US-Präsident Donald Trump hat nach Angaben der Zeitung „The Washington Post“ in der vergangenen Woche den republikanischen Sprecher des Repräsentantenhauses von Pennsylvania, Bryan Cutler, mehrfach angerufen und versucht, ihn dazu zu bringen, die offiziellen Wahlergebnisse in dem Bundesstaat „rückgängig“ zu machen.
Zwei Anrufe seien von Cutlers Sprecher, Michael Straub, bestätigt worden, heißt es in dem Zeitungsbericht. Trump habe Cutler gefragt, wie die Republikaner in Pennsylvania die Wahlergebnisse revidieren wollten. Im Laufe des Telefonats habe Trump über die „Probleme mit der Gesetzgebung“ gesprochen und Cutler gefragt, was man dagegen tun könne. Cutler hat laut Straub seinerseits jedoch deutlich gemacht, welche Befugnisse der Gesetzgeber habe und welche nicht.
Donald Trump am 20. November 2020 - SNA, 1920, 08.12.2020
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Pennsylvania ist damit der dritte Bundesstaat, an den sich Trump mit einem solchen Anliegen gewandt hat. Zuvor hatte der amtierende US-Präsident bereits versucht, Abgeordnete in Michigan und Georgias Gouverneur Brian Kemp zur Aufhebung der Wahlergebnisse zu bewegen.

Präsidentschaftswahlen in USA

Die US-Präsidentschaftswahlen hatten am 3. November stattgefunden, ihre endgültigen Ergebnisse wurden jedoch noch immer nicht bekannt gegeben. Laut US-Medienberichten wird der Spitzenkandidat der Demokraten genügend Stimmen von Wahlleuten auf sich vereinigen können, um zu gewinnen. Einige führende Politiker der Welt haben Biden bereits zu seinem Wahlsieg gratuliert.
Trump sieht sich selbst als Gewinner, weigert sich, seine Niederlage zu akzeptieren und will seinen Sieg vor Gericht verteidigen. Er wirft den Demokraten vor, sie hätten versucht, „die Wahl zu stehlen“. Dennoch hat Trump den Beginn der formellen Verfahren für die Machtübergabe zugelassen. Aus Sicht des Wahlkampfteams von Biden ist die Frage endgültig geklärt.
Die Amtseinführung des nächsten US-Präsidenten soll am 20. Januar 2021 stattfinden.
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