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„Haariges“ Eis: Bizarres Naturphänomen im Nordwesten Russlands aufgetaucht – Fotos

© SNA / Igor MichaljowSchnee in Russland (Symbolbild)
Schnee in Russland (Symbolbild) - SNA, 1920, 02.12.2020
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Ein ungewöhnliches und seltenes Naturphänomen, das als „Eishaar“ oder „haariges“ Eis bekannt ist, ist kürzlich im Gebiet Leningrad (im nordwestlichen Teil Russlands) aufgetaucht.
Das Phänomen entspricht seinem Begriff vollständig: Dünne Eisfäden bilden auf morschem Hartholz sogenannte flauschige Frisuren. Manchmal ragen die eisigen Haare einfach in verschiedene Richtungen heraus, aber häufiger drehen sie sich zu ordentlichen „Locken“.
Das „haarige Eis“ tritt nur unter bestimmten Bedingungen auf: totes Hartholz, hohe Luftfeuchtigkeit und Lufttemperaturen unter Null Grad. Diese Naturerscheinung kann man nur auf der nördlichen Halbkugel zwischen dem 45. und dem 60. Breitengrad beobachten.
Zu einem der Hauptverursacher gehört der Pilz Exidiopsis effusa, der Moleküle zur Zersetzung von Holz produziert, die sich in Wasser auflösen und die Bildung großer Eiskristalle verhindern. Daher verfestigt sich die gesamte Feuchtigkeit aus den Holzporen nicht in einer gemeinsamen Masse, sondern auf solch bizarre Weise.
sm/gs
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